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Mark Webber in der Defensive

"Fünfte Plätze sind auf Dauer nicht genug"

Mark Webber Foto: xpb 22 Bilder

WM-Spitzenreiter Mark Webber geht in Singapur als langsamster des Titel-Quintetts nur von Platz fünf ins Rennen. Die Pace von Teamkollege Sebastian Vettel konnte er nicht mitgehen. Im Rennen will Webber nach vorne. Die erste Regel lautet allerdings Ausfälle zu vermeiden.

25.09.2010 Tobias Grüner

Das Qualifying von Singapur hat noch einmal Würze in den WM-Kampf gebracht. Würde die Startreihenfolge bis zur Ziellinie unverändert bleiben, lägen Mark Webber und Lewis Hamilton punktgleich an der Spitze. Sebastian Vettel und Fernando Alonso, die aus der ersten Reihe ins Rennen gehen, haben die große Chance, Punkte auf das Führungsduo gutzumachen. Und selbst Jenson Button auf Rang vier würde noch seinen Rückstand auf Webber verkürzen.

Doch noch liegen 61 Rennrunden zwischen Start und Ziellinie. Webber konnte sich nicht entscheiden, ob das beschriebene Szenario seine Chancen verbessern oder verschlechtern würde. "Es könnte auch schlechter laufen", analysierte der Australier. "Einen Ausfall darf man sich nicht erlauben. Aber wenn man in jedem Rennen als Fünfter ankommt, wird man auch nicht Weltmeister."

Fünfter Platz für Webber nicht das Schlechteste

Webber rechnet nicht damit, dass nur die reine Leistung auf der Strecke über den Titel entscheidet. "Unfälle, Defekte, Boxenstops... es kann noch so viel schief gehen. Da kommt man schon in Versuchung zu sagen, dass ein fünfter Platz nicht das Schlechteste wäre. Aber ich will auf jeden Fall versuchen, mich noch zu verbessern."

Im direkten Duell an der Spitze könnte es am Sonntag interessant werden. Webber weiß nicht genau, wie viel Risiko seine direkten Konkurrenten gehen. "Wir schauen schon auf die WM. Unfälle wie der von Lewis in Monza oder Sebastian in Spa können uns allen passieren. Aber wir müssen auch weiter Rennen gegeneinander fahren."

Webber einfach nicht schnell genug

Im Qualifying musste sich Webber ungewöhnlich deutlich seinem Teamkollegen Sebastian Vettel geschlagen geben. Dem Heppenheimer scheint der enge Stadtkurs besser zu liegen. "Normalerweise starten wir aus der gleichen Reihe. Ich war einfach nicht schnell genug", gibt der WM-Spitzenreiter zu. "Vor allem in den Kurven 13/14 und 20/21 verliere ich auf Seb. Es sind zwei normale Kurven, aber aus irgendeinem Grund komme ich da nicht zurecht."

Auch mit der Feuchtigkeit auf der Strecke hat Webber nicht gerechnet. "Die Piste trocknet unglaublich langsam ab. So etwas habe ich in meiner ganzen Karriere nicht gesehen. Weder im Kart noch in der Formel 1. Zumindest am Rennwochenende. Aber jetzt kennen wir das und wissen, was wir erwarten können."

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