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Mark Webber

"Ich will nicht im Rollstuhl landen"

Mark Webber Foto: Red Bull 34 Bilder

Die Fahrer waren sich einig. Wenn es im Rennen so regnet wie am Ende der ersten Qualifikationsrunde und am Anfang der zweiten, dann kann nicht gefahren werden. Mark Webber warnt vor einem schweren Unfall unter ähnlichen Bedingungen.

18.10.2009 Michael Schmidt

Rubens Barrichello hofft, dass die Rennleitung aus dem verregneten Abschlusstraining die richtigen Lehren gezogen hat. "Der Anfang der zweiten Qualifikationsrunde war am Limit. Ich bin auf der Zielgeraden im vierten Gang gefahren. Man hätte die zweite K.O.-Runde zu diesem Zeitpunkt nicht starten dürfen." Der Brasilianer sprach der Rennleitung aber auch Lob aus. "Nach Liuzzis Unfall haben sie alles richtig gemacht. Ich hoffe, sie werden auch im Rennen so verfahren."

Rosberg fährt auf Nummer sicher

Mark Webber pflichtete dem Trainingsschnellsten bei: "Es gab zuviel stehendes Wasser bei zu schlechter Sicht. Es war unmöglich, das Auto unter diesen Bedingungen zu kontrollieren. Wir müssen leider einsehen, dass Formel 1-Autos keine Straßenautos sind."

Nico Rosberg machte das einzig Richtige: "Ich bin in der schlimmsten Phase einfach vom Gas gegangen, weil ich keine Lust habe, in der Mauer zu landen. Es war unfahrbar. Du hast einfach zuviel Aquaplaning. Wenn es im Rennen so regnet, muss das Safety-Car raus. Ich kann nur hoffen, die Rennleitung macht alles richtig."

Interlagos mit Wasser-Problem

Dann fiel dem Williams-Piloten auf, dass es in der schlimmsten Phase gar nicht so stark geregnet hatte. "Hier in Interlagos bleibt unheimlich viel Wasser stehen. Du bist wie auf rohen Eiern rumgerollt. Die Unfälle haben ja gezeigt, wie das geht: Du triffst eine Pfütze, und zack, weg bist du. Das war in China besser, obwohl es da stärker geregnet hat. Irgendwie funktioniert in Interlagos der Abfluss des Wassers nicht."

Mark Webber fürchtet für das Rennen einen schweren Unfall, wenn bei stärkerem Regen nicht das Safety-Car ausrückt. "Würdest du allein auf der Strecke fahren, könntest du die Situation vielleicht noch in den Griff bekommen. Aber zusammen mit 19 anderen ist das Risiko einfach zu groß. Du fährst die Zielgerade runter und siehst nichts. Wenn da einer wie Liuzzi quer mitten auf der Strecke stehenbleibt, gibt es einen Unfall wie damals mit Alessandro Zanardi. Ich will nicht, dass sie mich irgendwann mal im Rollstuhl durch das Fahrerlager schieben."

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