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Mark Webber im Pech

Horner: "Es gibt keine Verschwörung"

Mark Webber - Formel 1 - GP China - 14. April 2013 Foto: xpb 18 Bilder

Erst geht Mark Webber der Sprit im Qualifying aus, dann rollt ihm im Rennen ein Rad davon. So mancher vermutete hinter so vielen Zufällen mehr als Pech. Red Bull-Teamchef Christian Horner stellt jedoch klar: "Es gibt keine Verschwörung."

15.04.2013 Bianca Leppert

Mark Webber gehört einfach nicht zu den Rennfahrern, die neben ihrem Talent auch noch das nötige Quäntchen Glück haben. Vor dem Grand Prix von China scheint eine schwarze Katze seinen Weg gekreuzt zu haben. Mit dem bitteren Nachgeschmack der Stallorder-Affäre in Malaysia musste er im Qualifying den ersten Rückschlag verkraften. Bei der Betankung seines Autos floss zu wenig Sprit hinein. Das Unheil nahm im Rennen seinen Lauf.

Strategie ging auf

Mit weichen Reifen aus der Boxengasse gestartet, sah es zunächst vielversprechend für den Australier aus. "Wir haben über Nacht einige Änderungen am Setup, bei der Übersetzung und beim Abtriebslevel gemacht", erklärt Christian Horner. Die Strategie ging auf. Webber wechselte nach einer Runde auf den härteren Reifen und räuberte von hinten durchs Feld.  Nach 13 Runden lag er bereits auf Position elf. Doch dann traf er auf Jean-Eric Vergne im Toro Rosso.

"Ich kam mit Abstand von hinten, Jean-Eric fuhr weit raus. Als wir den Scheitelpunkt ansteuerten, wollte er reinziehen – sein gutes Recht. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich schon auf die Innenseite festgelegt und dann ist es passiert", schildert Webber den Zusammenstoß. "Er war ein bisschen zu ehrgeizig", kommentierte Vergne das Geschehen. Die Schuldfrage wurde nach dem Rennen von den Rennkommissaren geklärt: Webber muss in Bahrain drei Plätze weiter hinten starten.

Horner: Verschwörung ist Unsinn

Bei dem Unfall beschädigte der Australier den Frontflügel so stark, dass er an die Box kommen musste. Zudem trug er vorne links einen Plattfuß davon. Red Bull wechselte alle Reifen und verpasste dem RB9 eine neue Nase. Doch auf der ersten Runde nach dem Stopp, flog das rechte Hinterrad durch die Luft. Von der FIA hagelte es dafür eine Strafe von 5.000 Euro. "Der Mechaniker sagte, dass das Rad fest war", berichtet Horner.

Eine plausible Erklärung konnten die Verantwortlichen bei Red Bull direkt nach dem Rennen noch nicht liefern. Den wilden Verschwörungstheorien schob Horner jedoch sofort einen Riegel vor. "Das ist Unsinn",  meint der jüngste Teamchef der Formel 1. "Wir versuchen beide Autos auf den bestmöglichen Plätzen ins Ziel zu bekommen. Jeder, der denkt, dass es eine Verschwörung gegen irgendeinen Fahrer gibt, hat keine Ahnung."

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