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Mark Webber

"Bin kein Teil von Markos Plänen"

Mark Webber Helmut Marko F1 Foto: Red Bull 66 Bilder

Mark Webber hat auf die kritischen Äußerungen von Red Bull-Berater Helmut Marko geantwortet. Seiner Meinung nach verfolgen beide unterschiedliche Ziele. Das angekratzte Verhältnis birgt teaminternen Zündstoff für 2013.

29.01.2013 Tobias Grüner

Das Interview von Red Bull-Consultent Helmut Marko im hauseigenen Red Bull Bulletin schlägt auch knapp einen Monat nach seiner Veröffentlichung noch immer hohe Wellen. Nun hat sich erstmals Mark Webber zur Kritik des Österreichers geäußert, der ihm vorgeworfen hatte, regelmäßig am Druck eines WM-Kampfes zu scheitern.

Webber und Marko nicht auf einer Wellenlänge

Konkret auf die Vorwürfe wollte Webber nicht eingehen. Unkommentiert wollte er die Aussagen Markos aber auch nicht stehen lassen. "Auf diesem Level verfolgt jeder seine eigenen Ziele. Es ist nun schon seit einiger Zeit klar, dass ich kein Teil von Markos Plänen bin", erklärte der Australier in einem Interview auf seiner Webseite. Die schon seit einiger Zeit angespannte Beziehung der beiden Red Bull-Angestellten ist damit auf einem neuen Tiefpunkt.

Webber reagierte schon immer empfindlich, wenn der Eindruck entstand, dass er im Vergleich zu Sebastian Vettel nur die Nummer zwei im Team ist. Seinen Unmut machte der Australier dabei stets klar, wie zum Beispiel bei der Flügel-Affäre in Silverstone 2010 oder bei der Verweigerung der Stallregie an gleicher Stelle ein Jahr später.

Die Rivalität zwischen Webber und Vettel ging sogar so weit, dass sich die beiden Stallgefährten beim entscheidenden Saisonfinale in Sao Paulo gegenseitig das Leben schwer machten. Marko giftete damals schon, dass Alonso mit Felipe Massa und Mark Webber gleich zwei Verbündete gegen Vettel hatte.

Webber mit Operation in der Winterpause

Zur angespannten Situation im Red Bull-Lager kommt nun noch hinzu, dass Webbers langjähriger Renningenieur Caron Pilbeam das Team in Richtung Lotus verlässt. "Mit Simon Rennie habe ich nun einen neuen Renningenieur. Es ist wichtig, dass wir gut durch die Vorbereitung kommen, nachdem ich sechs Jahre mit Caron Pilbeam zusammengearbeitet habe. Ich habe die Zusammenarbeit mit ihm genossen. Aber er ist jetzt nunmal nicht mehr da."

Trotz der Querelen im Hintergrund freut sich Webber schon auf den Saisonauftakt. Anfang Dezember wurden ihm die letzten Metallteile entfernt, die seinen Oberschenkel nach dem Radunfall Ende 2008 gestützt hatten. Der Eingriff, bei dem ein 40 Zentimeter langer Titanstift herausoperiert wurde, sei ohne Komplikationen verlaufen. Nach nur wenigen Wochen Pause konnte Webber wieder trainieren.

Nach den letzten Plänen soll Webber den neuen Red Bull RB9 am Dienstag (5.2.2013) als erster pilotieren. Vettel übernimmt das Auto wie schon im Vorjahr erst in der zweiten Hälfte der Testwoche.

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