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Webber verlängert für 2012

Webber bleibt sechstes Jahr bei Red Bull

Mark Webber GP Spanien 2011 Foto: xpb 66 Bilder

Pünktlich zu seinem 35. Geburtstag gab es für Mark Webber das passende Geschenk. Der Australier verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr und geht 2012 in seine sechste Saison mit dem österreichischen Rennstall.

27.08.2011 Michael Schmidt

Bei Red Bull bleibt alles beim Alten. Mark Webber fährt auch 2012 für die Weltmeister-Mannschaft. Das verkündete der Rennstall aus Milton Keynes zum 35. Geburtstag seines treuesten Angestellten in Spa. Mark Webber fährt im nächsten Jahr bereits seine sechste Saison im Red Bull-Dress. Der Australier war 2007 von Williams zu Red Bull gewechselt. Die ersten beiden Jahre bildete er mit David Coulthard ein Team. Webber beendete die Saison 2007 als Zwölfter und 2008 als Elfter in der Gesamtwertung. Einziges Highlight war der dritte Platz beim GP Europa 2007.

Webber geht 2012 ins sechste Red Bull-Jahr

Dann löste Sebastian Vettel den Oldie Coulthard als Teamkollege von Webber ab, und mit dem Heppenheimer kam der Erfolg. Auch Webber profitierte davon. 2009 gewann er am Nürburgring seinen ersten Grand Prix. Im 131. Anlauf. Mit 69,5 Punkten wurde der lange Kerl aus Downunder Vierter in der Fahrerwertung.

2010 wollte Webber mehr. Zusammen mit Fernando Alonso, Sebastian Vettel und Lewis Hamilton kämpfte er bis zum Schluss um den WM-Titel. Er verlor ihn in Abu Dhabi an den Teamkollegen, der im Verlauf der Saison eher zum Stallrivalen geworden war. Nach einer Kollision zwischen Vettel und Webber beim GP Türkei begann es im Red Bull-Camp zu knistern. Inzwischen hat sich die Situation beruhigt. "Wir werden keine Freunde mehr, aber wir respektieren uns", beschreibt Vettel das Betriebsklima bei Red Bull.

Lange Diskussionen um neuen Vertrag

Die Vertragsverlängerung von Webber zog sich lange hin. Zunächst war gar nicht klar, was der Australier wollte. Webber hätte auch gut mit der Rente leben können. Der sechsfache GP-Sieger hat genügend Pläne, damit ihm in einem neuen Leben nicht die Decke auf den Kopf fällt. Im Dezember steigt seine Tasmanian Challenge (Ausdauerrennen), er will seinen Flugschein machen, er teilt sich mit Red Bull-Teamchef Christian Horner ein GP3-Team und hat mit dem 17-jährigen Neuseeländer Mitch Evans einen Fahrer in seinem Kader, den Red Bull gerne hätte, aber nicht bekommt.

Webber hat im Team nicht nur Freunde. Red Bull-Berater Helmut Marko zählt zu seinen schärfsten Kritikern. Als Webber in Silverstone einen Teambefehl, Vettel nicht mehr anzugreifen, ignorierte, bekamen die Spekulationen, Webber könnte gegen einen der Red Bull-Junioren ausgetauscht werden, neue Nahrung. Der WM-Dritte des Vorjahres machte sich deswegen keine Sorgen: "Von den Junioren ist noch keiner so weit, dass er mich ersetzen könnte."

Teambesitzer Dietrich Mateschitz gab seinem langjährigen Angestellten auch in den Momenten der Krise Rückendeckung. Mateschitz weiß, dass Webber gut zu seinem Team und zum Markenimage passt. Ein verrückter Kerl, der auch mal unbequem sein kann.

Webber: "Musste nicht lange überlegen"

Für Webber war die Vertragsverlängerung der logische Schritt. "Ich will weiter an der Spitze der Formel 1 Rennen fahren. Da musste ich also nicht lange überlegen", begründete der 35-Jährige die Unterschrift unter den neuen Vertrag. "Meine Motivation, das Beste für mich und das Team zu erreichen, ist immer noch sehr hoch. Wir haben in den vergangenen fünf Jahren hart gearbeitet und bewiesen, dass wir ein titelfähiges Auto bauen können. Ich freue mich darauf, mich selbst und das Auto an jedem Rennwochenende 2012 wieder ans Limit zu bringen."

Auch Teamchef Christian Horner zeigte sich zufrieden, dass Webber noch eine Saison an der Seite von Sebastian Vettel dranhängt. "Als wir uns zusammengesetzt und über 2012 gesprochen haben, war es direkt klar, dass Mark und das Team die erfolgreiche Beziehung fortsetzen wollen. Die Verlängerung für 2012 war also ziemlich logisch. Mark kennt das Team gut, er ist ja schon seit 2007 dabei, und seine Motivation, seine Fitness und sein Engagement sind so gut wie nie zuvor. Die Fahrerpaarung Mark Webber und Sebastian Vettel ist sehr stark. Sie fordern sich gegenseitig. Wir sind extrem glücklich darüber, dass die Paarung auch in der vierten Saison unverändert bleibt."

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen noch einmal die schönsten Bilder der lange Karriere von Mark Webber.

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