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Mark Webber

"Neuer Vertrag ist nahe"

Mark Webber - Nürburgring - GP Deutschland - 21. Juli 2011 Foto: xpb 66 Bilder

Noch ist die Zukunft von Mark Webber offen. Doch der Australier kündigt an, dass die Verlängerung seines Vertrages bei Red Bull kurz bevorsteht. Da Webber am Samstag seinen 35. Geburtstag feiert, wäre die offizielle Bestätigung ein schönes Geschenk.

25.08.2011 Michael Schmidt

Vielleicht wissen wir am Samstag mehr. Dann wird Mark Webber 35 Jahre alt. Als Geburtstagsgeschenk könnte es eine Vertragsverlängerung bei Red Bull geben. Der augenblickliche WM-Zweite würde dann das sechste Jahr für den österreichischen Rennstall mit Sitz im englischen Milton Keynes fahren. "Es sieht gut aus, dass ich auch nächstes Jahr wieder Formel 1 fahre. Wir sind sehr nahe dran."

Mateschitz setzt sich für Webber ein

Dann lobt Mark Webber Teambesitzer Dietrich Mateschitz für seine vertrauensvolle Rolle, die er in diesem Vertragspoker gespielt hat. Mateschitz hatte in den letzten Wochen mehrmals in Interviews durchblicken lassen, dass er Webber gerne behalten würde. Trotz Widerständen einiger weniger Kritiker im Team. Trotz Webbers Ungehorsam in Silverstone, als er einen Teambefehl, Vettel nicht anzugreifen, ignorierte.

Mateschitz weiß: Dieser Webber passt zum Firmenimage. Ein verrückter Kerl, mit dem Hang zu Extremsportarten und dem Freigeist, den der österreichische Getränkehersteller nach außen gerne verkauft.

Webber klammert sich an WM-Hoffnung

Webber hat trotz 85 Punkten Rückstand auf Teamkollege Sebastian Vettel den Titelkampf noch nicht aufgegeben. "Sebastian kann ja auch noch zwei Mal ausfallen, und schon sieht die Welt wieder anders aus." Das sind Strohhalme, an die sich die Vettel-Verfolger klammern. Webber weiß selbst am besten, wie schwer das ist.

Red Bull ist nicht mehr die dominante Kraft im Feld. "Spa wird wie die letzten drei Rennen eine enge Kiste zwischen uns, Ferrari und McLaren." Was Vettels Herausforderer am wenigsten brauchen können ist, dass sie sich selbst Punkte wegnehmen. Die Konkurrenzsituation zwischen Webber, Alonso, Hamilton und Button spielt Vettel alle Karten in die Hand.

2009 und 2011 zählte Spa wie Monza nicht zu den stärksten Rennen von Red Bull. "Hier hat es ein bisschen zu viele Geraden", stöhnt Vettel. "Die Kurven konzentrieren sich alle auf Sektor zwei." Webber will daraus nicht ableiten, dass die Streckencharakteristik auch in diesem Jahr für Red Bull zum Sargnagel wird. "Die Ausschläge von Strecke zu Strecke sind nicht mehr so groß wie früher. Auf den Strecken, die traditionell unserem Auto passen, waren wir nicht so überlegen. Ich gehe davon aus, dass wir auf Strecken, die uns nicht so passen, auch weniger benachteiligt sein werden."

Red Bull-Schwäche bei kühlen Temperaturen

Auch in den Niederlagen in den letzten drei Rennen sehen Vettel und Webber keinen generellen Trend. "Es ist nichts Grundlegendes falsch mit dem Auto", beteuert Vettel. "Wir mussten nur ein paar Hausaufgaben machen, um herauszufinden, warum es bei den kühlen Temperaturen zuletzt nicht so lief wie gewohnt." Vielleicht war wirklich nur das kalte Wetter schuld. Webber erinnert: "In Valencia haben wir dominiert. Und da hatten wir einen normalen Sommer."

Man müsse allerdings auch akzeptieren, dass die Gegner etwas aufgeholt hätten. Selbst in Red Bulls Spezialdisziplin, der Qualifikation. "Der Vorsprung von mir am Nürburgring und von Seb in Budapest war nicht mehr so groß wie zu Beginn der Saison", konstatiert Webber. Chefdesigner Adrian Newey wird deshalb nicht nervös. "Adrian schaut nicht auf die Resultate und reagiert dann. Er arbeitet immer daran, das Auto schneller zu machen, egal ob wir gewinnen oder nicht."

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