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Mark Webber erklärt Red Bull-Streit für beendet

"Sebastian und ich sind keine Feinde"

Red Bull 2010 Foto: xpb 18 Bilder

Mark Webber hat sich nach den Streitereien um das Rennen von Silverstone wieder beruhigt. In einem Statement entschuldigte er sich für seine Äußerungen in der Hitze des Gefechts. "Es wurden Dinge gesagt, die nicht gesagt werden sollten."

15.07.2010 Tobias Grüner

Von Seiten Mark Webbers ist der Hauskrach bei Red Bull beigelegt. In einem Statement schlug der Australier am Mittwoch (14.7.) deutlich ruhigere Töne an. "Natürlich wurden in der Hitze des Gefechts Dinge gesagt, die im Nachhinein betrachtet nicht gesagt werden sollten", entschuldigte sich der Routinier für einige unbedarfte Äußerungen.

Webber hatte in der Pressekonferenz nach dem Rennen gesagt, dass er unter diesen Bedingungen seinen Vertrag bei Red Bull nicht verlängert hätte. Außerdem jubelte er nach seinem Silverstone-Sieg im Bordfunk: "Nicht schlecht für einen Nummer zwei-Fahrer." Nun versuchte Webber die Wogen zu glätten.

Webber mit australischem Sarkasmus

"Die Formel 1 ist solch ein aufgeladener Sport in einem konkurrenzreichen Umfeld, in dem Emotionen und Adrenalin öfter einmal hochkochen. Meine Kommentare über den Funk waren ein Beispiel von australischem Sarkasmus - je nachdem von welcher Seite betrachtet gut oder schlecht. Unter dem Helm war ich einfach extrem aufgewühlt, nachdem ich einen der prestigeträchtigsten Grand Prix im Kalender gewonnen habe."

Die Entscheidung, dass Sebastian Vettel im Qualifying den einzigen neuen Frontflügel zugewiesen bekam, sei nun nachvollziehbar, erklärte Webber mit ein paar Tagen Abstand. "Bis Samstagnachmittag wurde mir das allerdings noch nicht richtig erklärt. Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass ein Team den Fahrer bevorzugen muss, der mehr Punkte in der Meisterschaft hat, wenn es nur ausreichend Teile für einen von uns beiden gibt."

Red Bull macht reinen Tisch

Die ganze Angelegenheit sei nun abgehakt. "Wir haben beim Debrief des Rennwochenendes in der Fabrik reinen Tisch gemacht. Wir haben uns darauf verständigt, dass die Bevorzugung nun immer dem punktbesseren Fahrer in der Meisterschaft zu Gute kommt, für den unwahrscheinlichen Fall, dass wir wieder vor einem solchen Dilemma stehen."

Weder in Richtung Teamführung noch in Richtung Teamkollege gebe es irgendwelche Vorbehalte. "Ich kenne Christian Horner (Teamchef) nun schon viele Jahre. Wir sind Freunde und haben tiefen Respekt voreinander, der sich auch auf andere Bereiche, wie z.B. unser gemeinsames GP3-Team ausdehnt."

Respekt zwischen Webber und Vettel

"Der Respekt innerhalb des Teams betrifft auch die Fahrer. Ich weiß, dass ich einen sehr guten Teamkollegen habe, und das ist auch gut so. In den Teambesprechungen tauschen wir Informationen aus und tragen beide zur Entwicklung und Verbesserung des Autos bei. Sebastian und ich, wir sind keine Feinde. Wir sind nur zwei Fahrer, die alles geben und das Beste für sich selbst und das Team wollen. So einfach ist das."

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