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Mark Webber verflucht Technik

KERS und Getriebe spielten verrückt

Mark Webber - Red Bull - Formel 1 - GP Ungarn - 27. Juli 2013 Foto: xpb 73 Bilder

Wenn es technische Probleme bei Red Bull gibt, dann treffen sie meistens Mark Webber. Der Australier träumte von der ersten Startreihe. Doch er startet nur vom zehnten Startplatz. Ab der ersten Trainingsminute fiel KERS aus. Dann schaltete das Getriebe auch noch auf einen Schlafmodus.

27.07.2013 Michael Schmidt

Die Rundenzeit blieb in der Garage liegen. Mark Webber blieb lange geduldig im Cockpit sitzen. Trotz Totalausfall von KERS und einem Getriebe, das beim Hochschalten eine Gedenksekunde einlegte, hatte er sich ins Q3 vorgekämpft. Immer in der Hoffnung, seine Mechaniker könnten das Problem für die entscheidende Qualifikationrunde lösen. Sie konnten nicht.

Kurz nach Beginn von Q3 ging der Daumen nach unten. Webber sprang aus dem Auto und verließ frustriert die Garage. "Nach unserer grandiosen Vorstellung am Freitag war das echt enttäuschend. Solche Probleme wünschst du dir nirgendwo, aber in Budapest ist es so schlimm wie in Monte Carlo."

Webber-Start auf harten Reifen?

Der Verlust von KERS behinderte Webber vor allem im ersten Streckensektor. "Wenn du schon mal langsam in die Runde startest, ist es auch mental schwer, das wieder aufzuholen." Zwei Stunden nach dem Training konnte der Australier noch nicht sagen, ob die Probleme komplett behoben werden können. "Wenn mir das gleiche im Rennen passiert, verliere ich über 70 Runden über eine Minute."

Besteht die Gefahr, dass Red Bull das Getriebe tauschen muss und er weitere fünf Startplätze nach hinten wandert? Webber antwortete sarkastisch: "Das kann ich mir nicht vorstellen. Mein Getriebe hatte bei den Schaltzeiten im Tempo einer Landmaschine einen geruhsamen Nachmittag."

Die Hoffnungen für das Rennen sind nicht besonders groß. Vom zehnten Startplatz gewinnt man in Budapest nicht. "Die Logik sagt, dass ich irgendetwas anders machen muss als meine Kollegen vor mir. Wenn ich mit weichen Reifen starte, dann komme ich zur gleichen Zeit an die Boxen wie die anderen und bleibe im Verkehr hängen." Das lässt Webbers Taktik bereits erahnen. Er wird mit der härteren Gummimischung ins Rennen gehen.

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