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Mark Webber auch 2013 bei Red Bull

Webber legt Transfermarkt lahm

Mark Webber Red Bull 2012 Foto: xpb 66 Bilder

Mark Webber hat seinen Vertrag mit Red Bull um ein Jahr verlängert. Das hat auch Auswirkungen auf den Transfermarkt. Für Lewis Hamilton ist eine Türe zugefallen. Ferrari hat eine Option weniger. Unsere Prognose: Bei den fünf großen Teams wird sich 2013 nichts ändern.

10.07.2012 Michael Schmidt

Mark Webber ist der Mann der Einjahresverträge. Seit 2009 spielt er das Spiel. Immer wieder hängte er ein Jahr dran. Mal war die Option ganz aufzuhören, mal gab es Angebote von außen. Jetzt gibt er zu: "Ich habe mit Ferrari geredet, aber meine Entscheidung fiel für Red Bull." Warum? "Weil ich von jedem Teammitglied den Namen, die Schuhgröße und seine Macken kennen. Wir sind seit sechs Jahren durch dick und dünn gegangen. Das schweißt zusammen."

Webbers früher Schachzug hat auch Auswirkungen auf andere. Red Bull ist damit für 2013 dicht. Es geht weiter mit Sebastian Vettel und Mark Webber. Lewis Hamilton hat damit eine Option weniger. Zu Ferrari kann er nicht gehen. Das würde Maranello seinem Chefpiloten Fernando Alonso nie antun. Man weiß, dass die beiden 2007 bei McLaren ein Jahr voller Kontroversen hatten.

Auch wenn Alonso und Hamilton immer wieder betonen, dass sie persönlich gut miteinander auskommen, kann diese Fahrerpaarung nicht funktionieren. Würden die beiden Alphatiere ein zweites Mal aufeinandertreffen, käme es erneut zum internen Krieg. Nichts braucht man in einer Hexenküche wie in Maranello mehr als das.

Schumacher bleibt bei Mercedes

Somit bleibt für Lewis Hamilton nur noch die Ausweichstation Mercedes. Doch glaubt hier einer ernsthaft, dass Michael Schumacher das Feld räumt? Und glaubt einer, dass Mercedes freiwillig auf den Aufmerksamkeitswert des Rekordweltmeisters verzichtet? Ein Podestplatz von Schumacher geht mehr durch die Presse als drei Siege seiner Konkurrenten. Wie muss das erst sein, wenn er zum ersten Mal nach seinem Comeback gewinnt?

Nach der Trainingsbestzeit in Monte Carlo und dem dritten Rang in Valencia hat der 91-fache GP-Sieger wieder Blut geleckt. Trotz seiner Strafversetzungen in Bahrain und Monaco steht Schumacher mit einem durchschnittlichen Startplatz von 7,67 auf Rang sieben in der Liste. Nur einen Rang hinter WM-Spitzenreiter Fernando Alonso.

Das bestätigt ihm, dass der Speed noch da ist. Sein Speed. Der des Autos soll noch kommen. "Wir sind nur noch einen Schritt davon entfernt, ein Auto zu haben mit dem man regelmäßig gewinnen und um den Titel mitfahren kann", sagte Schumacher in Silverstone. Dieser Satz ist wie eine Vertragsunterschrift. Schumacher hat nicht drei Jahre lang Aufbauarbeit betrieben, um dann zuzuschauen, wie andere die Lorbeeren ernten.

Also muss Hamilton bleiben wo er ist. Bei McLaren neben Jenson Button. Auch Lotus hat wenig Anlass seine Fahrerpaarung zu ändern. Besitzer Gerard Lopez sagt ja selbst: "Wir haben die ideale Mischung." Selbst wenn Räikkönen weg wollte, wo soll er hin? Red Bull, McLaren und Mercedes sind nach unserer Einschätzung dicht. Ein Zurück zu Ferrari gibt es nicht. Da hat man ihn 2009 für Alonso schnöde vom Hof gejagt. Kimi ist viel zu konsequent, um das zu vergessen.

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