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Mark Webber

"Vielleicht braucht Grosjean nochmal Urlaub"

Start GP Japan Mark Webber 2012 Foto: xpb 75 Bilder

Romain Grosjean hat in Suzuka wieder einmal für Ärger gesorgt. Dieses Mal hieß sein Opfer am Start Mark Webber. Der Australier war entsprechend schlecht auf den Franzosen zu sprechen. "Vielleicht bräuchte er noch einmal Urlaub."

07.10.2012 Tobias Grüner

Romain Grosjean ist der böse Bube der Formel 1. In Spa hatte er zum sechsten Mal in der Startphase Feindkontakt, als er eine Massenkollision auslöste. Die Stewards verhängten damals eine drastische Strafe. Der Lotus-Pilot musste in Monza zuschauen. Doch schon im zweiten Rennen nach seiner Rückkehr schlug Grosjean erneut zu.

Webber kritisiert Grosjean

In der ersten Kurve zum GP Japan fuhr er Mark Webber ins Heck und drehte den Red Bull einmal um die eigene Achse. Die Rennleitung untersuchte den Zwischenfall und verhängte eine 10-Sekunden Stop-and-Go-Strafe für den ungestümen Youngster. Webber fiel ans Ende des Feldes zurück und musste noch einmal an die Box, um sein Auto auf Schäden untersuchen zu lassen. Mit einer kämpferischen Leistung ging es immerhin zurück auf Rang neun.

Das konnte den Australier aber nach dem Rennen nicht trösten. Für seinen Crash-Gegner fand er keine netten Worte. "Das ist frustrierend. Vielleicht benötigt Grosjean noch einmal eine Auszeit. Wie oft kann man denn den gleichen Fehler wiederholen und immer wieder am Start kollidieren? Das ist auf diesem Level wirklich peinlich." In Singapur war Grosjean direkt neben Webber gestartet. Schon damals drohte der Routinier. "Wenn er mich berührt, sollte er besser seine Laufschuhe dabeihaben."

Konkurrenz spottet über Grosjean

Red Bull-Teamchef Christian Horner war nach der Suzuka-Kollision ebenfalls nicht gut auf Grosjean zu sprechen. "Das wichtigste ist, dass man aus seinen Fehlern lernt. Er klaut ja nicht nur den Konkurrenten die Punkte sondern auch seinem Team. Ich denke, die werden nicht begeistert sein. Sieben Kollisionen sind mehr als genug."

Auch die Konkurrenz überzog Grosjean mit Spott. Als ich es gesehen habe, dachte ich nur: "Ein klassischer Grosjean", grinste McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. "Heute mag ich mich aber nicht beschweren. Das nächste Mal kann das aber schon wieder anders aussehen."

Webber muss Frust abbauen

Zwar kam nach dem Startgetümmel das Safety-Car auf die Bahn, das half Webber aber nicht viel. "Es war leider schnell wieder drin. Deshalb konnte ich nicht mehr hinten anschließen", erklärte der Red Bull-Pilot anschließend. Horner fügte an: "Er begann das Rennen quasi mit 20 Sekunden Abstand. Danach hat man gesehen, zu was Mark fähig war. Das hat uns sicher ein Podium gekostet."

Am Ende gab es noch zwei Zähler für Rang neun. "Ich habe immer Gas gegeben und nicht aufgegeben. Ich brauche jetzt erst einmal ein paar Kisten Whiskey, um das zu verabeiten. Aber in Korea werde ich wieder angreifen." Während Teamkollege Sebastian Vettel zu Fernando Alonso aufgeschlossen hat, ist der WM-Zug für Webber wohl abgefahren.

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