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Formel 1: Mark Webber in Australien

Der Lokalheld wittert seine Chance

Mark Webber Foto: Red Bull 40 Bilder

Seit 1985 gibt es den Australien-GP. Erst fuhr die Formel 1 in Adelaide, seit 1996 in  Melbourne - doch bis heute fehlt in der Statistik ein Heimsieg für einen australischen GP-Piloten. Wenn es nach Red Bull-Pilot Mark Webber geht, soll sich das 2010 ändern.

25.03.2010

Nach dem enttäuschenden achten Platz von Bahrain ist Mark Webber in Australien unter Zugzwang. Ein Sieg beim Heimspiel käme genau zum richtigen Zeitpunkt: "Man muss zugeben, dass die Chancen nicht eben schlecht stehen", sagte der 33-jährige Australier am Donnerstag (25.3.) bei der turnusmäßigen Fahrerpressekonferenz. "Der GP von Bahrain war für das Team sehr ermutigend, denn wir bekamen die Gewissheit, dass wir 2010 ein wettbewerbsfähiges Auto haben."

Formel 1: GP Australien 2010 2:11 Min.

Vettel zeigt Red Bull-Potenzial

Zwar qualifizierte sich der Australier in Red Bull-Diensten beim arabischen Saisonauftakt nur für den sechsten Startplatz, doch dieses Resultat nimmt Webber voll auf seine Kappe. "Das war einfach eine schlechte Runde von mir im dritten Quali-Segment. Mein Teamkollege Sebastian Vettel hat mit der Pole Position unter Beweis gestellt, dass wir 2010 ein fantastisches Auto haben."

Für Melbourne hat sich der Australier einiges vorgenommen: "Die Vorzeichen für die neue Saison sind insgesamt sehr gut: Nur bei drei F1-Teams ist die Fahrerpaarung 2010 gleich geblieben, dazu haben wir auch eine große Konstanz bei der Besetzung der technischen Schlüsselpositionen im Team. Beides ist umso wichtiger, weil die Testtage in der Formel 1 immer weiter reduziert wurden. Wir haben 2010 ein starkes Team und ein gutes Auto."

Bahrain kein Gradmesser für die Saison

Im Gegensatz zu 2009 ist Webber in diesem Jahr erholt und voller Tatendrang: "Der letzte Winter war geprägt durch meinen Fahrradunfall. Durch die Verletzungen hatte ich eigentlich gar keine Pause. Ich bin vor dem Saisonstart 2009 maximal 17 Runden am Stück im Auto gesessen und wusste nicht, wo ich stehe. Diesen Winter konnte ich dazu nutzen, mich einerseits zu erholen und zweitens physisch optimal auf die Saison vorzubereiten. Ich fühle mich jetzt wirklich gut."

Auch wenn der Saisonstart in Bahrain nicht perfekt verlief, glaubt Webber in Melbourne an seine Siegchance: "Die Qualifikation in Bahrain ist nicht aussagekräftig, die Saison ist sehr lang. Ich werde in Melbourne alles daran setzen, ein gutes Zeittraining zu fahren. Ein Sieg vor heimischem Publikum in Melbourne - das wäre ganz sicher ein phantastisches Gefühl. Das Auto sollte uns in die Lage versetzen, um den Sieg kämpfen zu können."

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