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Mark Webber

"Wir haben es einfach verbockt"

Formula 1 Grand Prix, Italy, Friday Practice Foto: xpb 61 Bilder

Während Sebastian Vettel von der Pole Position ins Rennen geht, startet Mark Webber in Monza nur auf Platz fünf. Eine Reihe von Patzern sorgte für ein verkorkstes Qualifying. Dennoch ist sich der Routinier sicher, dass er sich den Ferrari von Fernando Alonso schnappen wird.

10.09.2011 Tobias Grüner

Mark Webber musste in Monza wieder einmal zusehen, wie Teamkollege Sebastian Vettel eine Pole Position bejubelt. Bereits das neunte Mal in diesem Jahr. Normalerweise ist in solchen Fällen der zweite Platz in der ersten Reihe für den Red Bull-Pilot reserviert. Doch in Monza startet der Australier zwei Reihen weiter hinten von Platz fünf. Im Top Ten-Finale war Webber sieben Zehntel langsamer als sein Dauerkonkurrent im gleichen Auto.

Webber mit falscher Strategie

Gründe für die Quali-Pleite gab es genug: "Wir hatten wieder mal ein paar KERS-Probleme", führt der Routinier an. Er übt aber auch Kritik an sich selbst: "Im zweiten Teil hätte ich mich ein bisschen besser auf die letzte Runde vorbereiten können. Ich wusste nicht genau, ob man besser zwei Versuche fährt oder lieber einen langen. Am Ende waren zwei Runs besser. Wir haben es einfach verbockt."

Während Sebastian Vettel zweimal auf die Bahn ging, um jeweils nur eine schnelle Runde zu drehen, versuchte Webber mit einem Dauerlauf am Ende der Session die Bestzeit zu unterbieten. Der Versuch schlug fehl. "Es hat das ganze Wochenende danach ausgesehen, als sei es schwer in der ersten schnellen Runde eine gute Zeit zu fahren. Im letzten Jahr hat es für mich gut funktioniert mit einem längeren Versuch über mehrere Runden", versucht Webber die Entscheidung zu rechtfertigen.

Red Bull macht Überstunden

Webber ärgert sich, dass er sich den Kampf gegen Lewis Hamilton und Jenson Button selbst unnötig erschwert hat. "Sebastian ist schnell hier. Aber die McLaren hätte ich sicher bekommen können. Wir waren auf unserer Seite der Garage einfach nicht so gut organisiert. Am Ende haben wir das bekommen, was wir verdienen."

Schon das ganze Wochenende lief es nicht besonders gut. Schon am Freitag spielte KERS dem Red Bull-Pilot immer wieder Streiche. Und dann mussten seine Mechaniker in der Nacht auch noch Überstunden machen. "Eigentlich wollten wir einen frischen Motor einbauen. Aber dann hatten wir ein Ölleck", stöhnte der Australier.

Webber: "Werde mir Alonso schnappen"

Im Rennen startet Webber mit Wut im Bauch. Und wie schon in Spa heißt der erste Gegner Fernando Alonso. Vor zwei Wochen sorgte das Überholmanöver gegen den Spanier für viel Aufsehen. Webber ist zuversichtlich, dass er das Duell auch in Monza für sich entscheiden kann: "Ich werde ihn mir schon irgendwann schnappen. Wann genau? Da müsst ihr den Fernseher anmachen."

Wie gut die Chancen generell sind, auf der überholfeindlichen Strecke in Monza am Gegner vorbei zu kommen, konnte Webber auch noch nicht genau einschätzen. "In der GP2 sah es nicht so gut mit dem Überholen aus. Ich hoffe das DRS funktioniert. Das brauche ich."

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