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Mark Webber

"Zum Pokern ist keine Zeit"

Barcelona F1-Test 2011 Foto: xpb 66 Bilder

Für Mark Webber könnte die Formel 1-Saison schon morgen beginnen. Der Australier begann den letzten Test in Barcelona mit einer Bestzeit. Was er sich noch wünscht, sind Kleinigkeiten.

09.03.2011 Michael Schmidt

Schön, wenn man so wenig Probleme hat. Mark Webber wünscht sich 19 Tage vor dem ersten Grand Prix ein bisschen mehr Komfort im Cockpit und noch eine Rennsimulation. "Es gibt noch ein paar wenige Fragezeichen in Bezug auf die Reifen. Ich kann allerdings nicht erkennen, dass sich zum letzten Test viel geändert hat."

Webber hofft auf Regen am Samstag

Unterstellungen, der Australier hätte trotz seiner Bestzeit von 1.22,544 Minuten nicht alles gezeigt, wiegelt Webber ab: "Ich wollte es wäre so. Zum Pokern ist keine Zeit. Dazu ist das Programm zu groß."

Der WM-Dritte verfehlte am ersten Testtag in Barcelona ganz knapp die 100-Runden-Schallmauer. "Meine größte Sorge war das Wetter. Es hat ein paar Mal genieselt. Ich wollte keinen Tag auf nasser Piste verlieren. Da lernst du nichts." Als Webber hört, dass sich Mercedes, Williams, Ferrari und McLaren mit ihrer Testverschiebung auf Samstag möglicherweise ein Eigentor geschossen haben, weil Regen angesagt ist, grinst er: "Gut so."

Red Bull ist bereit für den Saisonauftakt

Einen Testtag hat Webber noch vor sich, bevor er acht Tage vor seinem Heimrennen nach Melbourne aufbricht. "Wir sind bereit fürs erste Rennen." Webber prophezeit, dass sich die Wochenenden stark von dem unterscheiden, was wir gewohnt sind. Im letzten Jahr war ein guter Startplatz ein massiver Vorteil. Das muss diesmal nicht unbedingt so sein.

"Viel wird davon abhängen, wie groß der Unterschied zwischen den beiden Reifenmischungen ist. Und ob man zwei, drei Startplätze opfern kann, damit du beim Start den besseren Reifen hast. Und dann kommt es noch darauf an, wie gut du überholen kannst." Die wichtigen Entscheidungen werden an der Boxenmauer getroffen. Überraschungen nicht ausgeschlossen.

Strategie könnte Rennen entscheiden

Webber verweist dabei auf den GP Kanada im letzten Jahr. "Da habe ich in der Qualifikation den harten Reifen gewählt, glaubte einen Vorteil zu haben, doch kam alles ganz anders. Mit Überholen war nichts, und die Jungs mit den weichen Reifen sind nicht weit genug ins Feld zurückgefallen."

Damit schlägt die Stunde der Boxengeneräle. Bei so vielen Unbekannten ist wenigstens eines sicher, sagt Webber: "Es gibt dieses Jahr sicher mehr Chancen, einen Fehler zu machen."

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