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Marko antwortet Red Bull-Kritikern

"Vettel-Bevorzugung ist Blödsinn"

Vettel & Marko GP Spanien 2011 Foto: xpb 53 Bilder

In Silverstone hielt sich Red Bull-Berater Helmut Marko zurück. Teamchef Christian Horner musste erklären, warum das Team Mark Webber bei seinem Angriff auf Sebastian Vettel zurückgepfiffen hat. Jetzt macht auch Marko seinem Ärger über die Kritik am Team Luft.

22.07.2011 Michael Schmidt

Für Helmut Marko war die Kritik der Webber-Fangemeinde an dem Nichtangriffs-Befehl in Silverstone ein Sturm im Wasserglas. "Die Leute sollen sich mal überlegen, warum wir überhaupt in so eine Situation gekommen sind", fordert der Red Bull-Konsulent die Red Bull-Kritiker auf und erinnert an den Rennverlauf vor den vielzietierten Funksprüchen an Webber.

"Wäre der liebe Herr Webber am Anfang etwas schneller gefahren, hätten wir ihm nicht mit der Strategie helfen müssen. Normalerweise hätten wir Vettel beim zweiten Boxenstopp zuerst abgefertigt, aber wir mussten Mark vorziehen, um ihn vor den McLaren zu halten. Darüber spricht keiner. Es ist ein Blödsinn, dass wir alles auf Vettel ausrichten und nichts für Mark tun."

Webber mit Glück bei der Strategie

Mit der Umstellung der Boxenstopps nahm Vettels Schicksal seinen Lauf. "Wäre wie geplant Sebastian zuerst reingekommen, wäre bei Webber der Wagenheber zusammengebrochen. Diese Nummer und ein nicht optimaler erster Stopp bei dem Schmutz auf der Radnabe war, hat Vettel insgesamt 14 Sekunden gekostet", rechnet der Österreicher vor.

"Bei einem normalen Rennverlauf wäre Mark gar nie in die Nähe von Vettel gekommen." Der Bruch des Wagenhebers ist laut Marko das Resultat einer Operation am Limit in allen Bereichen. "Er ist natürlich am absoluten Gewichtslimit konstruiert. Und das hat halt manchmal seinen Preis."

Marko: Vettel hat absichtlich langsam gemacht

Für Marko war das Duell seiner Piloten eine sinnlose Aktion, weil es unter normalen Umständen nie zustande gekommen wäre. "Als Vettel gesehen hat, dass nach vorne nichts mehr geht, hat er einen Gang zurückgesteckt. Er hat gar nicht damit gerechnet, dass ihn Webber noch angreifen würde. Nach dem ersten Versuch von Mark ist Vettel aufs Gas gegangen und hat sich gleich wieder Abstand verschafft."

Mark Webber protestiert: "Ich bekam in der letzten Runde die gleichen Reifenprobleme wie Seb. Deshalb konnte ich nicht mehr attackieren." Das würde sich mit Vettels Aussage decken, der die Reifenhistorie der beiden Sätze vergleicht. "Mein Reifensatz hatte vier Runden mehr drauf als der von Mark. Zwei vom Training und zwei vom Rennen. Vier Runden Unterschied, das spürst du dann schon."

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