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Martin Whitmarsh

"Lewis war nicht ganz ehrlich"

Martin Whitmarsh Foto: dpa 41 Bilder

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh hat zugegeben, dass Lewis Hamilton in der FIA-Befragung nach dem Auftaktrennen nicht ganz ehrlich geantwortet hat. Die Schuld trage allerdings Team Manager Dave Ryan.

03.04.2009 Tobias Grüner

McLaren hat sich selbst in eine schwierige Lage manövriert. Nach Auswertung des Funkverkehrs kam eindeutig heraus, dass sowohl der inzwischen suspendierte Team-Manager Dave Ryan als auch Lewis Hamilton die FIA-Stewards belogen haben. Teamchef Martin Whitmarsh versucht nun mit allen Mitteln seinen Piloten in Schutz zu nehmen: "Lewis war nicht ganz ehrlich", gibt der Silberpfeil-Boss zu, "aber er wurde bei seinen Aussagen von Dave Ryan gelenkt."

Ryan muss die Konsequenzen tragen

Nach Aussage Whitmarshs sei die Wahrheit erst im Laufe eines Gesprächs in der vergangenen Nacht ans Licht gekommen. "Dave Ryan hat in Melbourne einen ernsten Fehler bei der Einschätzung der Situation begangen. Nun muss er die Konsequenzen tragen." Es sei ein sehr trauriger Tag für McLaren. Whitmarsh kannte Ryan bereits seit 20 Jahren. Der Team Manager war wegen seiner Fachkenntnisse und seines unermüdlichen Einsatzes ein geschätzter Kollege. "Aber leider musste ich diese schwierige Entscheidung treffen", kommentierte Whitmarsh die Suspendierung.

Mittlerweile seien die Abläufe nach der Zieldurchfahrt in Melbourne aufgeklärt. So habe Hamilton kurz nachdem er aus dem Auto stieg noch wahrheitsgemäß gegenüber Journalisten zugegeben, dass er Jarno Trulli absichtlich vorbeigelassen habe. Im Laufe der Befragung habe sich die Darstellung dann in eine andere Richtung entwickelt. "Die beiden sind dann in eine Situation hereingeraten, für die Dave Ryan verantwortlich ist."

Nach Ansicht Whitmarshs sei kein anderes Mitglied aus der Teamleitung an der Affäre beteiligt. Ryan wurde inzwischen bereits nach Hause geschickt. Ob Whitmarsh auch persönliche Konsequenzen zieht, wollte er selbst nicht ausschließen. "Mir gehen momentan viele Dinge durch den Kopf. Wir haben einen wichtigen Mitarbeiter verloren. Ich werde noch einmal alles in Ruhe analysieren."

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