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McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh

"McLaren abzuschreiben wäre unklug"

Stefano Domenicali Martin Whitmarsh Christian Horner Foto: xpb 32 Bilder

McLaren will beim GP Korea noch einmal einen Großangriff auf den WM-Titel wagen. Trotz des zuletzt stark angewachsenen Rückstands wollen Hamilton und Button nicht aufgeben. "Es wäre unklug, McLaren abzuschreiben", warnte Teamchef Martin Whitmarsh.

15.10.2010 Tobias Grüner

McLaren hat in den letzten Rennen viel Boden auf die beiden Red Bull-Piloten sowie Ferrari-Konkurrent Fernando Alonso verloren. Lewis Hamilton und Jenson Button trennen mittlerweile 28 bzw. 32 Punkte von der WM-Spitze. Jetzt hofft man im Team aus Woking auf die große Wende in Korea.

Whitmarsh verspricht harten Kampf

Schon in Japan präsentierte das Team ein komplett überholtes Heck mit neuem F-Schacht und modifiziertem Heckflügel. In Korea sollen weitere Updates folgen: "Wir werden unser aggressives Entwicklungsprogramm auch in Korea fortsetzen", erklärte McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. "Es ist zwar wichtig, konstant in jedem Rennen zu punkten, aber wir sind auch verpflichtet zu Siegen. Wir werden nicht ohne Kampf aufgeben", warnte der Brite die Konkurrenz.

Whitmarsh hofft, dass die Erfahrung seiner Piloten zur Trumpfkarte im Meisterschaftsendspurt wird. "Beide Fahrer haben bereits WM-Titel gewonnen. Sie kennen die Probleme in dieser Situation und beide haben gelernt, unter Druck Bestleistungen abzuliefern. Sie sind bereit für diesen Kampf. Es wäre unklug McLaren abzuschreiben."

Lewis Hamilton: "Korea ist eine Fahrerstrecke"

Die Fahrer selbst freuen sich bereits auf die Herausforderungen der neuen Strecke in Korea. Hamilton und Button haben bereits die ersten Runden auf dem Kurs gedreht - im Simulator in Woking. "Meine ersten Eindrücke sind sehr positiv", berichtet Hamilton. "Auf dem Papier sollte die Strecke unserem Auto gut liegen. Im ersten Sektor kommt es auf Top-Speed und eine gute Bremsstabilität an. Beides gehört zu den Stärken unseres Autos."

Nach den langen Geraden zu Beginn der Runde wird es kurviger. Hamilton hofft, den Rückstand auf die Red Bull durch persönlichen Einsatz wettzumachen: "Der Mittelsektor ist schnell und fließend. Da braucht es eine gute Balance und Abtrieb. Mut wird hier belohnt. Es fühlt sich an, als könnte es eine gute Fahrerstrecke sein."

Jenson Button setzt auf Technik-Updates

Auch Jenson Button reist zuversichtlich zur Grand Prix-Premiere nach Korea. "Es ist immer aufregend, zum ersten Mal an eine neue Strecke zu kommen", erklärte der Weltmeister. Button setzt seine Hoffnungen vor allem in die neue Technik. "Wir haben die Teile, die wir in Suzuka getestet haben, noch einmal verbessert. Wir gehen mit unseren Upgrades immer an die Grenze. Ich bin aber optimistisch, dass wir die neuen Teile auch im Rennen einsetzen können."

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