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Marussia Virgin

Charles Pic neuer Teamkollege von Glock

Charles Pic Foto: Virgin 26 Bilder

Virgin hat den Franzosen Charles Pic als zweiten Fahrer für die Saison 2012 verpflichtet. Der ehemalige GP2-Pilot wird Jerome D'Ambrosio als Teamkollegen von Timo Glock ersetzen.

27.11.2011 Tobias Grüner

Es war schon seit einigen Wochen kein Geheimnis mehr, dass Charles Pic 2012 beim Virgin-Rennstall andockt. Wenige Stunden nach der Zieldurchfahrt in Brasilien wurde es dann auch endlich offiziell gemacht. Jerome D'Ambrosio ist trotz einer guten Saison draußen. Timo Glock bekommt auch im dritten Virgin-Jahr wieder einen neuen Teamkollegen.

Schon beim Young Driver Test in Abu Dhabi konnte Pic den neuen Arbeitgeber von seinem Talent überzeugen. Der Speed und der vierte Platz in der GP2-Saison 2011 dürften aber nicht alleine den Ausschlag für die Verpflichtung gegeben haben. Pics Vater besitzt eine große Spedition und hat genügend Geld, um das Formel 1-Abenteuer des Juniors zu finanzieren.

Charles Pic überzeugt beim Test in Abu Dhabi

"Ich bin sehr froh darüber, dass ich mit Virgin den Sprung in die Formel 1 machen kann", erklärte der Youngster. "Als Fahrer fühlt man sich immer bereit für die nächste Aufgabe, aber in Abu Dhabi hatte ich letzte Woche wirklich einen harten Test. Das Team hat mir die fantastische Gelegenheit gegeben, neue Dinge zu lernen. Aber ich wusste auch, dass ich sie beeindrucken muss und zeigen muss, dass ich gute Arbeit abliefere."

Virgin-Teamchef John Booth hatte er mit seiner Leistung überzeugt: "Charles haben wir schon die letzten Jahre im Auge gehabt. Der Gradmesser war für uns aber die Leistung in Abu Dhabi, wo wir ihm eine Reihe schwieriger Aufgaben gestellt haben, um sein Potenzial herauszufinden. Charles ist mit der Herausforderung gewachsen. Er hat sich in jedem Bereich verbessert und seine Rennsimulation hat uns besonders überzeugt."

Glock muss Pic erst noch kennenlernen

Timo Glock kennt seinen neuen Teamkollegen noch nicht. "Wie sieht der denn aus? Ich muss ihn mal googeln", grinste der Hesse noch vor wenigen Tagen in Abu Dhabi. Was aus dem geschassten Jerome D'Ambrosio wird, ist noch unklar. In der Formel 1 scheint kein Platz für den Belgier. "Wir wollen uns bei ihm für die Arbeit und den wichtigen Beitrag in den letzten zwölf Monaten bedanken", verabschiedete sich Booth. "Ich bin sicher, er hat eine aufregende Zukunft vor sich und wir wünschen ihm viel Erfolg."

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