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Williams will in Berufung gehen

Massa aus der Wertung ausgeschlossen

Felipe Massa - Formel 1 - GP Brasilien 2015 Foto: xpb 27 Bilder

Felipe Massa wurde nach dem GP Brasilien disqualifiziert. Am rechten Hinterreifen des Williams wurde in der Startaufstellung eine zu hohe Reifentemperatur gemessen. Williams will Berufung einlegen.

15.11.2015 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Ausgerechnet das Heimrennen von Felipe Massa wurde ein Wochenende zum Vergessen. Der Williams-Pilot fand sich nur schwer zurecht. Nun wurde ihm nach dem Rennen auch noch der achte Platz aberkannt.

Williams hat zwei unabhängige Sensoren

Um 17:53 Uhr Ortszeit entschieden die Kommissare nach der Anhörung des Team-Vertreters den Brasilianer aus der Wertung zu nehmen. Die Begründung: Die Temperatur des rechten Hinterreifens, die in der Startaufstellung gemessen wurde, hat die zulässige Höchstgrenze von 110 Grad Celsius um 27 Grad überschritten.

Williams lässt sich das nicht gefallen. Teammanager Rob Smedley will Berufung einlegen. "Wir haben zwei verschiedene Sensoren. Einer davon in der Reifendecke. Als wir in der Startaufstellung standen, haben wir 104 Grad gemessen. Das andere sind die Daten vom Auto. Da betrug der Wert, der vom Infrarot-Sensor gemessen wurde 105,7 Grad. Die Sensoren sind unabhängig voneinander und beide bestätigen, dass wir im Einklang mit den Regeln waren. Wir haben außerdem Daten, die das zusätzlich unterstützen."

FIA kann hohe Diskrepanz nicht erklären

Das Problem ist nicht neu. Mercedes ging es beim GP Italien genauso. Damals kam man davon. "Wir haben unsere Daten an die FIA weitergegeben. Wir nutzen denselben Sensor wie die FIA und machen immer zufällige Tests am Wochenende, um sicherzustellen, dass so etwas nicht passiert." Einen Vor- oder Nachteil hätte die Abweichung von den vorgegeben Werten laut Smedley nicht gehabt.

Allerdings fällt eine Unstimmigkeit auf: Bei einer um 27 Grad höheren Reifentemperatur hätte auch der Druck um 2,5 bis 3 PSI höher sein müssen. "Felipe hätte es nicht gemerkt, aber dem Ingenieur wäre das aufgefallen." Die FIA konnte Williams nicht erklären, warum die Diskrepanz zwischen ihrer Messung und der von Williams so hoch war. "Leider akzeptieren sie nur ihre Messung und nicht unsere", bedauerte Smedley.

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