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Startfehler von Felipe Massa

Rennleitung übersieht Massa-Fauxpas

Felipe Massa Foto: Ferrari 36 Bilder

Mit seinem vierten Platz hat Felipe Massa für Ferrari in Belgien Schadensbegrenzung betrieben. Dabei hatte der Brasilianer allerdings Glück: Wie ein nun aufgetauchtes Amateurvideo zeigt, stand Massas Auto deutlich vor seiner Startbox.

31.08.2010 Tobias Grüner

Im Gegensatz zu vielen anderen Piloten fuhr Felipe Massa im Regenchaos von Spa ein unauffälliges Rennen. Ohne gröbere Schnitzer verteidigte der Ferrari-Mann seine Position und wurde durch die Fehler der Konkurrenz am Ende bis auf Rang vier gespült. Ganz fehlerlos blieb der kleine Brasilianer allerdings nicht.

Sensoren im Asphalt bemerken Frühstart nicht

Wie ein nun aufgetauchtes Amateurvideo zeigt, stand der Ferrari F10 von Massa nicht korrekt in der Startbox. Der Mann aus Sao Paulo fuhr so deutlich über die weiße Linie, dass es auch auf dem von der Haupttribüne aufgenommenen Handyvideo gut zu erkennen ist. Der Youtube-Clip zeigt klar, dass Massa mindestens einen Meter zu weit vorne steht.

Die Frage ist nun, warum die Rennleitung den Fehler nicht bemerkt hat. Normalerweise messen Sensoren im Asphalt, ob das Auto korrekt steht oder vor Erlöschen der roten Ampel über die Linie rollt. Wäre der Fehler bemerkt worden, hätte Massa - wie bei einem normalen Frühstart - mit einer Durchfahrtsstrafe rechnen müssen.

Rennleitung und Konkurrenz übersieht den Fauxpas

Charlie Whiting konnte den Ferrari nicht genau sehen, da dieser auf Startplatz sechs vom Starterhäuschen gesehen in der zweiten Reihe stand. Er könnte von anderen Piloten verdeckt gewesen sein. Im FIA-Kommandostand hat scheinbar auch keiner Verdacht geschöpft, sonst hätten sich die Stewards sicher noch einmal die detaillierten Videobilder vom Start angeschaut.

Auch von den Konkurrenten hatte keiner den Fauxpas erkannt. Am ehesten hätte noch Rubens Barrichello den Fehler seines Landsmanns sehen können, stand er doch auf Platz sieben schräg hinter dem Ferrari. Er hätte seiner Box bescheid sagen können, die dann bei der Rennleitung nachgefragt hätte.

Massa gewinnt zwei Plätze in der Startrunde

Wie viel der unerlaubte Vorteil gebracht hat, ist schwer zu sagen. Geschadet hat es sicher nicht: In der ersten Runde fuhr Massa von Startplatz sechs auf Position vier nach vorne, bevor er bei einsetzendem Regen in Runde drei wieder von Jenson Button und Mark Webber auf Rang sechs verdrängt wurde.

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