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Massa über die Konkurrenz

"Mercedes ist das beste Auto"

Felipe Massa - Williams - Formel 1-Test - Barcelona - 20. Februar 2015 Foto: xpb 27 Bilder

Felipe Massa hat sich am zweiten Testtag von Barcelona erstmals etwas weiter vorne in der Zeitentabelle gezeigt. Was das Kräfteverhältnis angeht, traute sich der Brasilianer aber noch keine großen Prognosen abzugeben. Frühestens in der letzten Testwoche, spätestens in Melbourne lässt sich mehr sagen.

20.02.2015 Tobias Grüner

Williams musste am Freitag (20.2.2015) in Barcelona sein Programm umstellen. Eigentlich waren für den Nachmittag vor allem Longruns geplant. Wegen der unsicheren Wettervorhersage am Wochenende drehte Felipe Massa dann aber doch noch einige schnelle Runden mit weniger Sprit und weichen Reifen.

Zur Bestzeit reichte das nicht ganz. Der Brasilianer verfehlte die Spitzenmarke von Daniel Ricciardo um ein knappes Zehntel. Noch hinter Kimi Räikkönen landete er auf Rang 3 im Klassement. "Ferrari und Red Bull haben gute Rundenzeiten hingelegt. Ich glaube aber immer noch, dass der Mercedes das beste Auto ist. Aber wir sind dabei."

Williams stellt Testprogramm um

Ein endgültiges Urteil will sich Massa aber noch nicht erlauben. "Erst wenn alle einen richtigen Qualifying-Test machen, lässt sich mehr sagen. Das wird wohl erst in Australien soweit sein." An den letzten beiden Testtagen der ersten Barcelona-Woche werden sich die Erkenntnisse wohl in Grenzen halten. Für den Samstag ist Regen angesagt. Wegen der Prognose hat Williams das Programm umgestellt.

Felipe Massa beginnt in der Früh, am Nachmittag übernimmt dann Valtteri Bottas das Cockpit. Auch der Tagesinhalt steht schon fest. Weil auf feuchter Strecke nicht viele Erkenntnisse gesammelt werden können, sollen stattdessen Boxenstopps geübt werden. Dafür wurde extra des Reifenwechsel-Team aus der Teambasis in Grove eingeflogen.

Wichtige Technik-Updates für letzte Testwoche

Auf Updates muss Williams bisher noch verzichten. Erst zur letzten Barcelona-Woche kommt ein neuer Unterboden, neue seitliche Windabweiser und ein neuer Heckflügel mit einer zentralen Stütze. Deshalb stand am Freitag vor allem Setup-Arbeit auf dem Programm. "Wir haben das Auto jetzt besser verstanden. Ich denke wir befinden uns auf einem guten Weg und haben Potenzial", so Massa.

Im Vergleich zum Vorjahres-Auto seien Fortschritte zu spüren: "Das Auto ist stabiler auf der Hinterachse. Die Traktion ist besser. Wir konnten an einigen Schwächen arbeiten, haben aber noch einiges an Arbeit vor uns. In Sachen Motor fahren wir immer noch nicht alle neuen Entwicklungen. Da müssen wir mal schauen, was wir in Melbourne machen."

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