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Verstappen im neuen Look

Risiko-Duell gegen Ricciardo

Max Verstappen - Formel 1 - 2016 Foto: Red Bull 8 Bilder

Max Verstappen hatte nur eine Woche Zeit, sich auf den neuen Job bei Red Bull vorzubereiten. Wir zeigen Ihnen die ersten Bilder des Holländers im neuen Look und erklären, welche Herausforderungen den Youngster beim A-Team erwarten.

10.05.2016 Tobias Grüner

Max Verstappen hat sein Ziel erreicht. Nach 23 Rennen in der Formel 1 hat der Teenager den Aufstieg zu Red Bull geschafft. Doch jetzt fängt die Arbeit erst richtig an. Nach der Lehrzeit beim B-Team Toro Rosso steht der Rookie des Jahres 2015 noch mehr im Rampenlicht als zuvor. Der Druck ist groß. Neben den hohen eigenen Ansprüchen muss Verstappen beweisen, dass die Red Bull-Verantwortlichen mit der umstrittenen Beförderung die richtige Entscheidung getroffen haben.

Kurze Eingewöhnungszeit für Verstappen

Dabei wird dem Youngster die Aufgabe nicht gerade leicht gemacht. Nur eine Woche hatte Verstappen Zeit, sich auf sein neues Team und sein neues Auto einzustellen. Vom Toro Rosso mit Ferrari-Motor geht es auf den Red Bull mit Renault-Power. Dazu muss sich der Holländer auf einen neuen Renningenieur einschießen. Sein alter Toro Rosso-Begleiter Xevi Pujolar wurde nach dem Russland-Rennen vor die Tür gesetzt.

Anstatt jede Minute in der Fabrik in Milton Keynes zu verbringen, musste Verstappen am vergangenen Wochenende auch noch zu einem Promo-Termin beim Wings for Life World Run. Bei dem Red Bull Lauf-Event pilotierte der Formel 1-Pilot ein Begleitfahrzeug. Doch unterschätzen sollte Daniel Ricciardo seinen neuen Teamkollegen nicht. Unterstützt von Vater Jos bereitet sich kaum einer im Fahrerlager so akribisch vor wie der 18-jährige Senkrechtstarter.

"Als ich hier in Milton Keynes ankam, habe ich nicht mehr mit der Arbeit aufgehört. Ich habe jede Menge Runden im Simulator gedreht und so viel Zeit wie möglich mit dem Team verbracht", erklärte der Neuzugang in "Ziggos Sport Peptalk" im holländischen Fernsehen. "Ich konnte die ersten 3 Tage gar nicht schlafen."

Ricciardo-Duell Chance und Risiko

Die Fans können sich also auf ein spannendes Team-Duell freuen. Ricciardo hat in seinen 6 Formel 1-Jahren gezeigt, dass man sich von seinem lockeren Auftreten außerhalb der Rennstrecke nicht täuschen lassen sollte. Der Australier gilt als einer der besten Fahrer im Feld. Er bringt Talent und Erfahrung mit, ist zweikampfstark und beweist im Qualifying regelmäßig Nervenstärke. Der Australier wird sich die Rolle des Teamleaders nicht so einfach streitig machen lassen.

Verstappen muss dagegen erst noch beweisen, dass er ebenfalls cool bleiben kann, wenn es bei Red Bull plötzlich um Podiumsplätze und irgendwann auch um Rennsiege geht. Vorne im Feld wird die Luft bekanntlich dünner. Die Qualität der Fahrer steigt. Kleine Fehler fallen mehr auf und werden härter bestraft als im Mittelfeld. Das Risiko für Verstappen ist groß, dass er sich den guten Ruf ruiniert.

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