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Max Verstappen-Showrun in Kitzbühel

Formel 1-Action auf Schneeketten

Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - Showrun - Kitzbühel - 2016 Foto: Red Bull 34 Bilder

Ein Formel 1-Auto im Schnee sieht man nur selten. Aber bei Red Bull haben verrückte Show-Aktionen ja schon Tradition. In Kitzbühel durfte Max Verstappen die Gripverhältnisse auf dem ungewohnten Untergrund testen. Sein F1-Renner bekam dafür extra Schneeketten verpasst. Wir haben die coolen Bilder.

14.01.2016 Tobias Grüner

Während viele seiner Kollegen noch im Winterurlaub weilen, hat Max Verstappen am Donnerstag (14.1.2016) schon die erste Formel 1-Dienstfahrt des Jahres hinter sich gebracht. Es war allerdings kein ganz normaler Probelauf, den der Holländer in Kitzbühel absolvierte. Der Youngster raste in spektakulärer Manier die Pisten des österreichischen Nobel-Skiorts rauf und runter.

Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - Showrun - Kitzbühel - 2016
Max Verstappen lässt es im Schnee krachen 9:22 Min.

Red Bull-Renner mit Spikes und Schneeketten

Die Pirelli-Regenreifen wurden dafür mit Spikes zu Schneefräsen umgerüstet. Weil das aber noch nicht den richtigen Grip brachte, verpassten die Red Bull-Mechaniker dem RB7-Showcar eigens angefertigte Schneeketten. Erst im Dezember hatte Daniel Ricciardo mit dem 2011er Red Bull in seiner Heimatstadt Perth qualmende Donuts gedreht. Auf rauchenden Gummis mussten die 3.500 Fans in Kitzbühel allerdings verzichten.

Verstappen legte stattdessen einige coole Drifts auf die verschneite Piste. Der Rookie des Jahres 2015 hatte sichtlich Mühe die Kraft des 850 PS starken V8-Saugmotors zu bändigen. Dabei hatten die Ingenieure dem Renault-Motor extra ein neues Mapping zur Verbesserung der Fahrbarkeit bei den kalten Bedingungen in 1.600 Metern Höhe verpasst.

"Es war richtig cool und hat viel Spaß gemacht. Das Auto in der Spur zu halten war eine große Herausforderung", grinste der Pilot anschließend. Die Frage warum gerade ein Niederländer so gut auf Schnee fahren könne, beantwortete Max Verstappen schmunzelnd: "Im Eislaufen sind wir sicher besser. Aber Marcel Hirschers Mutter ist aus Holland, das skifahrerische Talent hat er sicher von ihr."

Marko und Berger bei Red Bull-Show am Hahnenkamm dabei

Auch Red Bull-Berater Helmut Marko ließ es sich nicht nehmen, persönlich bei der verrückten Aktion am Hahnenkamm vorbeizuschauen: "Wir denken nicht darüber nach, warum etwas nicht geht, sondern wie es geht. Seit ich bei Red Bull bin, wundere ich mich eigentlich über fast gar nichts mehr, aber dieser Showrun heute war heftig", lachte der Doktor.

Ex-Toro Rosso-Chef Gerhard Berger ließ sich das außergewöhnliche Ereignis als Tiroler natürlich auch nicht entgehen. "Kitzbühel ist bekannt dafür, einzigartige Aktionen zu setzen und Red Bull natürlich auch. Max hat seine Sache super gemacht. Und vor allem in seiner ersten Saison hat er eine tolle Leistung gezeigt. Wenn er so weitermacht, wird er eines Tages Formel-1-Weltmeister. Jetzt schicken wir ihn noch die Hausbergkante hinunter", scherzte der 210-fache GP-Teilnehmer.

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