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McLaren-Mercedes

Angriff kommt erst nach der Sommerpause

Button und Hamilton Foto: McLaren 24 Bilder

McLaren ist aktuell nur die dritte Kraft in der Formel 1. Um die Führung in der WM zu verteidigen, wollen Jenson Button und Lewis Hamilton in Ungarn gut punkten und wenn möglich aufs Podium. Siege erwartet bei McLaren momentan keiner.

30.07.2010 Tobias Grüner

Hockenheim hat das Kräfteverhältnis in der Formel 1 etwas durcheinandergewirbelt. Ferrari und Red Bull haben auf Augenhöhe um den Sieg gekämpft. Mit Respektsabstand folgte McLaren auf Rang drei. Selbst Jenson Button hat mit dem rasanten Aufschwung der Konkurrenz aus Italien nicht gerechnet: "Ferrari war wirklich schnell", erklärte der Weltmeister in Budapest. "Sogar schneller als Red Bull. Das hat mich auch überrascht."

Nur fünf Tage nach dem Grand Prix von Deutschland kämpfen die Piloten auf dem Hungaroring um Punkte. Da blieb keine Zeit für große technische Änderungen. "Wir haben keine neuen Updates", erklärt Buttons McLaren-Teamkollege Lewis Hamilton. "Wir versuchen das bestehende Paket besser zu verstehen und ein besseres Setup hinzubekommen. Hoffentlich kommen wir den Jungs vorne etwas näher."

Hamilton will punkten, Button aufs Podium

Bei den Erwartungen für das letzte Rennen vor der Sommerpause haben die Piloten etwas unterschiedliche Ansichten. "Wir wollen ein solides Ergebnis mit vielen Punkten. Nach der Sommerpause können wir hoffentlich wieder attackieren", gibt sich Hamilton zurückhaltend. Button will dagegen unter die ersten Drei: "Hier wird es besser aussehen, da bin ich überzeugt. Wir brauchen unbedingt ein Podiumsplatz."

Ein Sieg scheint aber für beide Piloten momentan außer Reichweite. Um in Ungarn ganz oben auf dem Treppchen zu stehen, muss man am Start von vorne losfahren. Überholen im Rennen ist kaum möglich. Das wissen auch die Piloten: "Man muss eines der zwei schnellsten Autos haben, um hier zu gewinnen", so Hamilton.

Hamilton: "Gibt nichts zu verteidigen"

Eine defensive Fahrweise will der Vorjahressieger aber nicht an den Tag legen, obwohl die WM-Führung so kurz vor den Ferien in Gefahr gerät. "Wir haben ja noch nichts, das wir verteidigen können. Wir haben noch keinen Titel gewonnen. Ein 14-Punkte-Führung ist nichts. Das ist wie zwei oder drei Punkte Vorsprung beim früheren Punktesystem."

Teamkollege Button freut sich, dass man trotz des schwächeren Autos zuletzt überhaupt noch die Führung im WM-Klassement behaupten konnte. "Es ist momentan sehr eng an der Spitze mit Red Bull und Ferrari. Da nimmt sich jeder gegenseitig die Punkte weg. Zum Glück war in den letzten Rennen immer einer der Red Bull nicht so schnell. Dadurch konnten sie uns nicht so viele Punkte abnehmen. Aber das kann sich schnell ändern."

WM-Finale verspricht Spannung

Button freut sich bereits auf das letzte Saisondrittel, wenn es in die entscheidende WM-Phase geht. "Es ist ein toller Kampf - nicht nur zwischen mir und Lewis, auch mit den Red Bull und Fernando (Alonso). Je weiter wir in der Saison kommen, desto spannender wird es."

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