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McLaren behält Button und Perez

Kein Platz bei McLaren für Kimi

Kimi Räikkönen - Lotus - Formel 1 - GP Ungarn - 27. Juli 2013 Foto: xpb 93 Bilder

Nachdem bekannt wurde, dass McLaren die Optionen auf Jenson Button und Sergio Perez noch nicht unterzeichnet hat, wurde die Gerüchteküche um eine weitere Geschichte reicher. Geht Kimi Räikkönen vielleicht zu McLaren? Teamchef Martin Whitmarsh erteilt diesem Szenario eine Absage.

23.08.2013 Michael Schmidt

In diesem Jahr ist der Fahrermarkt in Unruhe wie schon lange nicht mehr. Was haben wir in den letzten Wochen alles lesen müssen? Alonso zu Red Bull. Räikkönen zu Ferrari. Hülkenberg zu Lotus. Dann doch wieder Ricciardo zu Red Bull. Dafür Kimi aus dem Rennen. Massas Platz durch Hülkenberg gefährdet.

Seit dem Donnerstag vor dem GP Belgien ist die Gerüchtebörse um eine Spekulation reicher. Geht Kimi Räikkönen vielleicht zu McLaren? Angeheizt wurde die Geschichte durch die Nachricht, dass McLaren seine Optionen auf Jenson Button und Sergio Perez noch nicht eingelöst hat. Sie sind Ende August fällig. Sofort geisterte das nächste Gerücht durch das Fahrerlager. Ist eine von Räikkönen vielzitierten Optionen vielleicht McLaren, wo er von 2002 bis 2006 unter Vertrag war?

Whitmarsh erteilt Kimi eine Absage

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh macht Räikkönen wenig Hoffnung: "Ich glaube nicht, dass Kimi für uns fährt. Wir wollen mit Jenson und Sergio weitermachen. Sie haben nach diesem Jahr eine weitere Chance verdient."

Das Verwirrspiel um Räikkönen geht also weiter. Das Management des 33-jährigen Finnen hatte vergangene Woche bestätigt, dass die Gespräche mit Red Bull abgebrochen wurden. Teamchef Christian Horner dagegen teilte mit: "Kimi ist auf unserer Liste."

Teamberater Helmut Marko lässt sich nur den Satz entlocken: "Wir nehmen den Fahrer, der für Red Bull mittelfristig am besten ist." Mittelfristig heißt bis 2016. Dann könnte man sich Daniel Ricciardo leisten. Sebastian Vettel ist noch bis mindestens 2015 an Bord. Sollte Ricciardo im nächsten Jahr nicht die Erwartungen erfüllen, kann man 2015 darauf reagieren. Red Bull wird auch in einem Jahr noch ein attraktives Team sein.

Räikkönen zu teuer für Lotus

Die Schlinge um Kimi zieht sich weiter zu. Bei Lotus hat sich der WM-Zweite viel verscherzt. Er schwänzte zwei PR-Termine, fehlte am Medientag in Spa wegen Krankheit, beschwert sich öffentlich über seine ausstehende Gehaltszahlung und ruft für 2014 zu viel Geld auf. Er verdient inklusive Prämien angeblich 17 Millionen Pfund.

Lotus hat mit Nico Hülkenberg eine kostengünstigere Alternative zur Hand. Auch bei Ferrari kann sich Räikkönen nicht sicher sein. Man hört aus dem Ferrari-Untergrund, dass Alonso sich gegen Räikkönen sperrt. Mit Felipe Massa und Nico Hülkenberg könnte er leben.

Die Frage ist, ob sich Ferrari weiter von dem Spanier auf der Nase herumtanzen lässt. Offiziell gibt sich Alonso pflegeleicht: "Ich kann mit jedem Teamkollegen leben." Eine Entscheidung bei Ferrari soll aber erst Ende September fallen. Das könnte für Räikkönen und Alonso ein langer Monat der Ungewissheit werden.

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