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Formel 1: Heckflügel-Streit

McLaren lädt FIA zur Untersuchung

F1 Aerodynamik 2010 Foto: xpb 30 Bilder

Im Streit um das außergewöhnliche Heckflügel-Konzept hat McLaren die FIA eingeladen, sich das umstrittene Bauteil genauer anzuschauen. FIA-Technikchef Charlie Whiting soll in der McLaren-Fabrik in Woking entscheiden, ob der Flügel legal ist.

05.03.2010 Tobias Grüner

Die Formel 1 ist gewarnt. Im Vorjahr zogen sich die Diskussionen und Proteste um den Doppeldiffusor über Wochen hin. Rennergebnisse waren vorläufig, in den Medien gab es kein anderes Thema, bis das FIA-Gericht endlich einen Schlussstrich zog.

Heckflügel-Streit soll schnell geklärt werden

Als Red Bull-Teamchef Christian Horner diese Woche erste Zweifel an der Legalität des McLaren-Heckflügel äußerte, schien sich die Posse zu wiederholen. Horner kündigte sogar eine offizielle Anfrage an die FIA wegen des Heckflügels an.

Doch nun geht McLaren noch vor dem ersten Einsatz selbst in die Offensive. Der englische Rennstall lud FIA-Inspektor Charlie Whiting zu einer Untersuchung in die Fabrik nach Woking ein, um sich das Bauteil noch einmal aus der Nähe anzuschauen.

Whiting in Woking

Bei McLaren blickt man dem Urteil gelassen entgegen: "Der Flügel unterscheidet sich möglicherweise etwas von den anderen, er ist innovativ", erklärte McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh im englischen 'Daily Telegraph'. Allerdings habe man das Design schon zuvor mit dem Weltverband diskutiert. "Wir standen über Monate in Kontakt mit Charlie Whiting um abzusichern, dass er den Regeln entspricht. Man versicherte uns, dass dies der Fall ist."

Doch worum geht es überhaupt in dem Streit? Das besondere an dem Flügel ist die Anströmung. Durch kleine Schlitze soll der Luftfluss derart verändert werden, dass die Strömung am Flügel bei hohen Geschwindigkeiten abreißt. Ziel der Übung ist es, die Endgeschwindigkeit auf der Geraden zu steigern. Die Top-Speed Analyse der Testfahrten bestätigte den Erfolg der Maßnahme.

Kopien stehen in den Startlöchern

Die Frage lautet, wie es McLaren schafft, dass die Strömung nur bei hohen Geschwindigkeiten abreißt und nicht etwa in schnellen Kurven, wo Abtrieb gefragt ist. Die Konkurrenz vermutet etwas Illegales, McLaren hält das System für regelkonform. Sollte die FIA das Teil absegnen, werden die anderen Teams aber wohl schnell nachziehen. Red Bull erklärte bereits, die Entwicklung eines ähnlichen Konzepts angestoßen zu haben.

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