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McLaren drängelt wegen Alonso-Freigabe

Foto: Wolfgang Wilhelm

McLaren-Mercedes drängt auf die vorzeitige Freigabe von Weltmeister Fernando Alonso. Der britisch-schwäbische Rennstall soll nach übereinstimmenden Medienberichten aus Spanien und Großbritannien eine entsprechende Anfrage an Renault gestellt haben.

07.12.2006

"Um ehrlich zu sein, je früher wir ihn ins Auto bekommen, umso besser ist es", sagte McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh. Renault solle sich daran erinnern, was Alonso für den Rennstall geleistet habe und ihn freigeben. Sollte Renault auf die Bitte eingehen, könnte der zweimalige Titelträger aus Spanien in der kommenden Woche in Jerez testen. Es sind die letzten Testfahrten in diesem Jahr.

Die ersten zwei Testwochen mit den neuen Bridgestone-Einheitsreifen haben Alonso und auch Kimi Räikkönen bereits versäumt. McLaren-Mercedes gibt nämlich auf der anderen Seite Kimi Räikkönen nicht für Ferrari frei. Bei einer Absage von Renault darf Alonso ebenso wie Räikkönen erst vom 1. Januar an ans Steuer seines neuen Dienstwagens.

Whitmarsh will an diesem Freitag die Gelegenheit bei der Gala des Internationalen Automobilverbandes FIA nutzen, um mit Renault-Teamchef Flavio Briatore zu reden. "Sollte er nach zwei Flaschen Schampus zustimmen", werde Alonso in der kommenden Woche am Steuer sitzen, sagte Whitmarsh. Allerdings soll Alonso selbst auch schon vergeblich um einen vorzeitige Freigabe gebeten haben. "Falls man nein sagt, werden wir das natürlich respektieren", räumte Whitmarsh vor dem neuerlichen Versuch ein.

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