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McLaren fährt auf Sieg

Kampfansage an Vettel und Alonso

Top 3 - Formel 1 - GP Brasilien - Sao Paulo - 24. November 2012 Foto: xpb 55 Bilder

Lewis Hamilton und Jenson Button haben mit der WM-Entscheidung nichts mehr zu tun. Trotzdem können sie beim GP Brasilien Einfluss auf den Titelkampf nehmen. Lewis Hamilton und Jenson Button starten aus der ersten Reihe und planen einen Doppelsieg. Gut für Vettel, schlecht für Alonso.

24.11.2012 Michael Schmidt

Das riecht nach einem McLaren-Doppelsieg. Lewis Hamilton und Jenson Button starten aus der ersten Reihe in den GP Brasilien. "Auf trockener Strecke werden sie nicht zu schlagen sein", fürchtet Fernando Alonso. Für ihn ist das eine schlechte Nachricht. Damit bliebe für ihn nur noch ein Platz auf dem Podium übrig. Würde Alonso Dritter, reicht Sebastian Vettel schon ein neunter Rang. Den fährt er normalerweise mit links nach Hause.

Hamilton wünscht sich McLaren-Doppelsieg

Teamchef Martin Whitmarsh bestätigte: "Wir fahren voll auf Sieg." Und der Trainingsschnellste Hamilton hofft: "Ich würde mich gerne mit einem Doppelsieg von McLaren verabschieden. Zuletzt ist uns das 2010 in Kanada gelungen." Er ist froh den Bann des vierten Startplatzes gebrochen zu haben. "In den letzten Jahren bin ich immer von dieser Startposition losgefahren, und es ist nichts Gescheites draus geworden. Deshalb habe ich zu Martin Whitmarsh gesagt: Ich will heute auf keinen Fall Vierter werden." Hamilton fuhr zum 26. Mal in seiner Karriere auf die beste Startposition.

Der einzige Unsicherheitsfaktor ist der angekündigte Regen. Button macht sich deshalb keine großen Sorgen: "Wir waren schnell auf trockener Straße und der Logik nach sollten wir das auch im Regen sein. Zwischen einer Trocken- und einer Regenabstimmung gibt es heute fast keine Unterschiede mehr." Sportdirektor Sam Michael versucht den Ball flach zu halten: "In Malaysia sind wir auch aus der ersten Startreihe ins Rennen gegangen und haben es dann im Regen weggeschmissen."

McLaren mit Vorteilen beim Start im Regen

Im Regen haben die McLaren-Piloten einen großen Vorteil. Sie starten als einzige mit guter Sicht in den Grand Prix. Das kann ein entscheidender Faktor sein, denn Interlagos ist berüchtigt für seine Regenrennen. "Hier gibt es ein großes Problem mit Pfützen und Aquaplaning", bestätigt Hamilton. "Wer vorne fährt, sieht die Fallen schneller als die Verfolger in der Gischt." 2003 parkten sechs Autos in der dritten Kurve. Alle waren auf dem gleichen Bach ausgerutscht, der quer über die Strecke strömte. Michael Schumacher inklusive.

Trotzdem sind Regenrennen eine große Herausforderung. Auch für die Mechaniker. McLaren hatte zuletzt immer die schnellste Boxencrew mit Stoppzeiten unter 2,5 Sekunden. "Im Regen werden die Stopps mindestens 3,5 Sekunden dauern", kündigte Sam Michael an. "Die Regenreifen sind schwerer als die Slicks, sie kleben nicht so gut an den Handschuhen, weil sie kühler aus den Heizdecken rauskommen, und die Fahrer müssen vorsichtiger beim Rein- und beim Rausfahren aus der Parkposition sein."

McLaren will Ferrari noch abfangen

McLaren wird schon aus Eigennutz keine Rücksicht auf das WM-Finale zwischen Vettel und Alonso nehmen. Der Rennstall aus Woking befindet sich noch im Zweikampf mit Ferrari um den zweiten Platz im Konstrukteurspokal. Es steht 367:353 für Ferrari. "Wenn wir einen Doppelsieg landen, sind wir auf jeden Fall Zweiter, selbst wenn Ferrari Dritter und Vierter würde", rechnet Sam Michael vor. Alonso könnte damit leben, wenn es im Ausgleich dafür den Fahrer-Titel gäbe.

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