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McLaren finanziert Sicherheitsprogramm

Foto: Wolfgang Wilhelm

Der Weltmotorsportverband (FIA) hat am Mittwoch (26.3.) die Pläne für die Verwendung der McLaren-Millionen aus der Spionage-Strafe veröffentlicht. Dabei steht das Thema Sicherheit im Vordergrund.

26.03.2008 Tobias Grüner

Die rund 60 Millionen Dollar Strafe werden in einen Fonds eingezahlt, mit dem verschiedene Sicherheitsprojekte gefördert werden. Als konkrete Beispiele nannte die FIA ein Sicherheitsprogramm für Nachwuchspiloten, Sicherheitstrainings für die Offiziellen und ein Beratungsprogramm zur Verbesserung der Sicherheit der Streckenanlagen.

Ein Gremium soll in den kommenden fünf Jahren die sinnvolle Verwendung der Gelder überwachen. Zu dieser Kommission gehört neben FIA-Präsident Max Mosley z.B. auch Ferrari-Berater Michael Schumacher, Ex-Ferrari Teamchef Jean Todt und Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

McLaren-Mercedes wurde im Zuge der Spionage-Affäre zur Zahlung einer Gesamtstrafe von 100 Millionen Dollar verurteilt. Neben den 60 Millionen Dollar, die direkt an die FIA gehen, mussten die Silberpfeile auch auf 40 Millionen an Prämien verzichten. Diese wurden auf die anderen zehn Rennställe verteilt.

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