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McLaren holt Peter Prodromou: Red Bull verliert Aerodynamik-Chef an McLaren

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh hatte in Korea eine Personalverpflichtung angekündigt, die Schlagzeilen machen wird. Nur eine Woche später geistert der Name durch das Fahrerlager. Es soll sich um Red Bull-Aerodynamikchef Peter Prodromou handeln. Adrian Neweys rechte Hand.

Auf dem Transfermarkt der Ingenieure ist der Teufel los. Zuletzt haben Mercedes und Ferrari den Markt leergekauft. Opfer waren hauptsächlich McLaren und Lotus. Doch jetzt schlägt McLaren zurück. Beim GP Korea kündigte McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh großspurig an, dass es in Kürze eine Personalie zu verkünden gebe, die Schlagzeilen machen wird.
 
Wenn die Gerüchte im Fahrerlager stimmen, dann hat Whitmarsh Recht. McLaren hat Red Bull-Aerodynamikchef Peter Prodromou an der Angel. Prodromou kennt McLaren in- und auswendig. Der britische Staatsbürger kam direkt von der Universität zu McLaren und war von 2000 bis 2006 dort Aerodynamikchef. Schon damals war der heute 44-Jährige Adrian Neweys rechte Hand. Dem Meister ist er im November 2006 auch zu Red Bull gefolgt.

Peter Prodromou mit Red Bull-Geheimnissen zu McLaren

Der gelernte Aeronautiker zählt zu den führenden Ingenieuren in der Formel 1. Sein Verlust ist für Red Bull ein schwerer Schlag und für McLaren ein Gewinn. Auch für Newey ist es ein herber Verlust. Der Stardesigner hatte sich über die Jahre ein Team von Spezialisten herangezogen.
 
Das Problem für Red Bull ist aber weniger, dass man einen exzellenten Techniker verliert, sondern dass internes Wissen an ein Konkurrenzteam abfließt. Red Bulls Verfolger interessieren sich nicht nur für die Technikgeheimnisse des besten Autos in der Formel 1, sondern auch für die internen Strukturen der Truppe und Arbeitsabläufe in Milton Keynes. Wer vier Mal in Folge Weltmeister wird, muss besser und effizienter arbeiten als der Rest.

McLaren wird auf Prodromou allerdings noch warten müssen. Er kann erst 2015 in Woking beginnen. Auf den Verlust seines Aerodynamikchefs angesprochen gab sich Red Bull-Berater Helmut Marko kämpferisch: "Noch sitzt er nicht in Woking!" Der Österreicher erinnert an den Fall Newey, der in seiner McLaren-Zeit bereits bei Jaguar unterschrieben hatte, nach einer Woche aber wieder zurückgeholt wurde.

Red Bull schützt sich gegen Abwerbungen

Der Transfer wäre insofern bemerkenswert, weil es das erste Mal seit langer Zeit ist, dass Red Bull eine seiner Schlüsselfiguren verliert. Teil des Erfolgsgeheimnisses ist die geringe Fluktuation im Technikbüro. Manche sprechen von einer Sekte. Einmal dort, immer dort. Die wichtigen Ingenieure und Strategen sind mit langen Verträgen an das Team gekettet.
 
Von der Konkurrenz hört man, dass es praktisch unmöglich ist, Mitarbeiter von Red Bull abzuwerben. Einerseits wegen restriktiver Verträge, andererseits wegen der guten Löhne und attraktiven Prämien beim Weltmeisterteam. So soll sich Red Bull gegen Abwerbungen unter anderem dadurch schützen, dass der Titel-Bonus erst ausbezahlt wird, wenn der Angestellte im Februar des Folgejahres noch an Bord ist.

Michael Schmidt

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xpb

Datum

12. Oktober 2013
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