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McLaren in der Krise

Neues Auto noch nicht verstanden

Sergio Perez - McLaren - Formel 1 - GP Australien - 15. März 2013 Foto: xpb 22 Bilder

McLaren geht mit Rückstand in die neue Saison. Teamchef Martin Whitmarsh musste zugeben, dass man das neue Auto noch nicht verstanden hat und deshalb der Konkurrenz in Australien hinterherfahren wird.

15.03.2013 Tobias Grüner

McLaren ging im Winter großes Risiko. Der neue MP4-28 hat mit dem Vorgänger nicht mehr viel gemeinsam. Gleich an mehreren wichtigen Punkten betraten die Ingenieure in Woking Neuland. Vor allem die neue Vorderachse mit Pullrod-Aufhängung, die sonst nur Ferrari am Auto hat, birgt noch einige Geheimnisse.

"Wir haben damit gerechnet, dass wir viel lernen müssen. Aber wir hatten eigentlich gehofft, dass wir bis Australien alles verstanden haben", erklärte ein sichtlich zerknirschter Martin Whitmarsh nach dem Training im Albert Park. "Das ist aber leider nicht der Fall. Wir müssen noch begreifen wie das Auto und die Reifen funktionieren und wie wir das Beste herausholen."

McLaren nur im Mittelfeld

McLaren-Fans müssen sich Sorgen machen. Den Auftakt in das Australien-Wochenende bezeichnete Whitmarsh als "einen der schwierigsten Tage in seiner Formel 1-Karriere". Von Bestzeiten waren die beiden Piloten weit entfernt. Jenson Button und Sergio Perez kamen mit mehr als zwei Sekunden Rückstand nicht einmal unter die ersten Zehn.

"Wir haben keinen Grip und nicht genug Speed", gab Whitmarsh zu. Außerdem kämpften die beiden Piloten mit Untersteuern. Gleich mehrmals wurden die beiden Chrompfeile umfangreich umgebaut. Der Knoten ging aber nicht auf. "Wir haben leider den ganzen Tag keinen  Fortschritt gemacht."

McLaren wird aber nicht aufgeben. Whitmarsh übt sich in Durchhalteparolen. "Wir haben jede Menge Daten gesammelt. Es wird wohl eine lange Nach werden. Wir müssen alles analysieren und uns Gedanken machen, wie wir schneller werden. Ich hoffe, dass wir schon morgen eine Verbesserung sehen", forderte der Teamchef.

Bei dem engen Terminkalender zu Beginn der Saison kann sich McLaren nicht viel Zeit mit der Fehlersuche lassen. Sonst droht der WM-Zug ohne die Chrompfeile abzufahren. "Das war ein harter Tag für das Team, aber die Saison ist noch lang. Wir werden bis November Gas geben", versprach Whitmarsh den Fans.

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