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McLaren beim GP Singapur

Auf der Suche nach dem Frontflügel

Lewis Hamilton Foto: McLaren 22 Bilder

Bei McLaren war man vor dem GP Singapur leicht besorgt über die Pace. Mit der zweiten Startreihe konnte die Teamleitung zufrieden sein. Geholfen hat auch der neue auffällige Frontflügel. Doch das Teil hätte es beinahe nicht rechtzeitig an die Strecke geschafft.

26.09.2010 Tobias Grüner

Auf langsamen Strecken hatte McLaren in diesem Jahr Probleme. In Monaco und Budapest gab es herbe Niederlagen gegen Red Bull. Auch in Singapur waren die Erwartungen etwas gedämpft. "Für dieses Rennen hatten wir etwas Bedenken im Vergleich zu den anderen Grand Prix, die noch danach kommen", gab Teammanager Jonathan Neale zu.

Frontflügel-Potenzial noch nicht ausgeschöpft

Umso größer war die Freude darüber, dass Jenson Button und Lewis Hamilton im Qualifying in die zweite Startreihe fahren konnten. Hamilton blieb dabei weniger als zwei Zehntel hinter der Pole Position-Runde von Fernando Alonso. "Das war für uns bereits ein Erfolg", erklärte Neale zufrieden. "Beide Fahrer hatten das Gefühl, dass im Auto noch etwas mehr dringesteckt hatte, was aber nicht ungewöhnlich ist."

Mitverantwortlich für die gute Leistung war auch der neue Frontflügel. Die auffällige Konstruktion mit den zweigeteilten Zusatzelementen funktionierte auf Anhieb. "Der Flügel ist schon etwas anders", grinste Neale. "Wir haben aber noch nicht das ganze Potenzial gesehen. Vor allem auf schnellen Kursen sollte er noch mehr bringen."

McLaren-Flügel im Flugzeug verschwunden

Dabei wäre der Frontflügel beinahe gar nicht an der Strecke angekommen. "Ich hatte einige neue Teile mit mir auf dem Flieger nach Singapur. Darunter auch ein Frontflügel", berichtet Neale. "Ich habe geschaut, wie das Teil eingeladen wurde und wartete hier, dass es wieder herauskommt."

Doch der Teammanager musste lange warten. "Zuerst kamen lauter Teile von Adrian Newey (Red Bull-Technikchef) an mir vorbei. Aber nicht unsere Kiste. Weil der Flügel so gut verpackt war, haben die Techniker am Flughafen gedacht, dass es zur Ausstattung des Flugzeugs gehört und nicht zum Gepäck. Also haben sie es im Flugzeug gelassen. Wir mussten ein paar Stunden suchen bis wir es bekommen haben."

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