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McLaren in Australien

Button im richtigen Hotelzimmer

Jenson Button - McLaren - Formel 1 - GP Australien - 12. März 2013 Foto: xpb 68 Bilder

Jenson Button hat den GP Australien 2009, 2010 und 2012 gewonnen. Bei allen drei Siegen hatte der McLaren-Pilot das gleiche Hotelzimmer. Auch diesmal überließ der Melbourne-Spezialist nichts dem Zufall. Er wohnt im richtigen Zimmer. Doch ist sein McLaren auch ein Siegerauto?

14.03.2013 Michael Schmidt

Jenson Button pflegt seine Rituale. Am Anfang war alles nur Zufall. Doch als Button im letzten Jahr zum dritten Mal nach 2009 und 2010 den GP Australien gewann, fiel ihm auf. "Ich habe bei meinen Siegen immer im gleichen Hotelzimmer gewohnt." Worauf Sebastian Vettel scherzte: "Dann werden wir sicherstellen, dass du nächstes Jahr ein anderes Zimmer bekommst."

Vettels Plan ist nicht aufgegangen. Button wohnt in seinem Lieblingszimmer. "Ich bin gestern auch die gleiche Radtour gefahren, die ich in den letzten Jahren hier immer gefahren bin. Und ich habe ein Bier im gleichen Pub gekippt, in dem ich das immer tue." Dann muss Button lachen: "Nicht, dass hier einer auf den Gedanken kommt, ich wäre abergläubisch."

"Wäre das Rennen in Barcelona, wäre ich beunruhigt"

Wenn man den Testzeiten glauben darf, dann wird Button diesen Grand Prix eher nicht gewinnen. "Würden wir am Wochenende den GP Spanien in Barcelona fahren, wäre ich beunruhigt. Einige der Rundenzeiten, die dort gefahren worden sind, hätten wir nicht fahren können."

"Aber Melbourne ist eine andere Strecke mit eigenen Gesetzen. Der Kurs war immer gut zu mir, und er könnte unserem Auto besser liegen als Barcelona. Außerdem erwarten wir anderes Wetter als bei den Testfahrten." Es ist offensichtlich, dass McLaren im Gegensatz zu Ferrari, Mercedes und Red Bull noch nicht dort ist, wo man sein wollte. "Wir haben noch einige Baustellen", gibt Button zu, "aber wir wissen, wo wir ansetzen müssen."

Schafft McLaren die Wende?

Im Gegensatz zur Konkurrenz betrieb McLaren in der Testphase Entwicklung nur auf Schmalspur. Die Ingenieure mussten das Auto erst einmal verstehen, bevor sie Hand anlegen konnten. "Die ersten zwei Testwochen liefen für uns nicht ideal", blickt Button zurück. "Wir konnten praktisch nicht an der Fahrzeugabstimmung arbeiten. Erst am letzten Tag fühlte sich das Auto besser an. Ich glaube, dass wir da eine Richtung gefunden haben, in die wir gehen können."

Es liegt jetzt also an den Upgrades und ihrer Treffsicherheit, wie schnell McLaren den Rückstand wettmachen kann. "Die Saison dauert 19 Rennen. Es kommt nicht darauf an am Anfang schnell zu sein, sondern über den gesamten Saisonverlauf. Wir hoffen, dass wir mit unserem Auto mehr Entwicklungsspielraum haben als die Konkurrenz."

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