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McLaren lässt Montoya zappeln

Foto: Daniel Reinhard

Juan Pablo Montoya sucht ein Jahr nach seinem Wechsel zu McLaren-Mercedes nach einem neuen Arbeitgeber. Das Team schient auf die Dienste des Kolumbianers keinen gesteigerten Wert mehr zu legen.

24.01.2006

McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh lobte unlängst seinen kolumbianischen Angestellten. Noch nie habe Juan Pablo Montoya in der Winterpause so hart an sich gearbeitet wie in diesem Jahr. Montoya ätzte zurück: "Das nützt mir wenig, wenn das Team mich nicht haben will."

Der Kolumbianer ist enttäuscht von seinem Arbeitgeber und sucht bereits nach Alternativen. McLaren hatte eine Option auf seinen zweiten Fahrer für die Saison 2007, doch Mitte Dezember ließ Teamchef Ron Dennis den Stichtag tatenlos verstreichen. Montoya hat bereits Kontakt zur Konkurenz aufgenommen.

Montoya: "Möchte gern bleiben"

"Ich würde gern bei McLaren bleiben. Ich halte viel von Kontinuität. Aber dafür müsste man mir auch zeigen, dass man mich will." Seine eher duchwachsene Saison 2005 lässt Montoya als Kritikpunkt an seiner Person nur bedingt gelten: "Dass ich in einem neuen Team nicht im ersten Jahr Weltmeister werden kann, war doch klar."

Über Dennis Zögern darf spekuliert werden. Zum einen kann er das Gehalt Montoyas drücken, wenn er den Südamerikaner zappeln lässt, zum anderen hofft der Teamchef möglicherweise, dass er ein Abwandern von Kimi Räikkönen doch noch verhindern kann. Zusammen mit Fernando Alonso könnte McLaren ein Traumteam zusammenstellen.

Montoya: "Kann nicht auf Ron warten"

"Ich kann nicht auf Ron warten", klagt Montoya und sieht sich bereits nach Alternativen um. "Wenn ich ein Angebot von Ferrari, Renault oder BMW kriege, schlage ich sofort zu." Montoyas Management hat bereits Kontakt zu BMW aufgenommen. Sportchef Mario Theissen ist zu Williams-Zeiten meist gut mit dem Mann aus Bogota ausgekommen. Zudem hat BMW 2007 keine Chance, an Topleute wie Räikkönen, Alonso oder Schumacher heranzukommen.

Doch könnte es für Montoya ein anderes Hindernis geben. Der bisher ungeliebte Jacques Villeneuve fühlt sich im neuen BMW im Gegensatz zum Vorjahres-Sauber pudelwohl und glänzt mit guten Testzeiten.

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