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McLaren-Mercedes

Last-Minute-Update brachte die Wende

Button & Hamilton Foto: McLaren-Mercedes 30 Bilder

Dank eines Aero-Upgrades zum Abschluss der Barcelona-Tests geht McLaren-Mercedes zuversichtlich in die neue Saison. Als Favoriten sehen sich Jenson Button und Lewis Hamilton aber nicht. Die Rolle schiebt man lieber Ferrari zu.

02.03.2010 Tobias Grüner

Nach dem verpatzten Saisonstart im Vorjahr geht McLaren-Mercedes 2010 wieder als Mitfavorit in die Saison. Der spektakuläre MP4-25 scheint nach 15 Testtagen endlich sein Potenzial zu zeigen. Zwischendurch sah es noch nicht so gut aus, wie Lewis Hamilton in einer Presserunde zugab.

"Am ersten Testtag war es nicht besonders beeindruckend. Wir waren im Vergleich zu Ferrari einfach nicht schnell genug", berichtet der Weltmeister von 2008. "Aber am letzten Tag haben wir einige Verbesserungen vorgenommen. Von den Zeiten der Longruns der Balance des Autos waren wir sehr konkurrenzfähig. Das hat mir viel Selbstvertrauen gegeben."

Testabschluss macht McLaren Mut

Auch Teamkollege Jenson Button war mit dem Abschluss der Testfahrten zufrieden. "Leider hat es am Morgen geregnet, aber am Nachmittag war ich mit wenig Sprit unterwegs und alles hat gut funktioniert. Ich bin zufrieden, wie sich das Auto anfühlt, aber wir können uns immer noch weiter verbessern", erzählt der amtierende Champion von seinen letzten Kilometern in Barcelona. "Lewis hat am letzten Tag dann noch ein paar neue Ideen ausprobiert und war sehr zufrieden. Wir können also mit einem Paket nach Bahrain fahren, das sehr konkurrenzfähig ist. Die Balance ist gut und die Zuverlässigkeit stimmt."

Obwohl McLaren in drei der vier Testwochen die Bestzeit fuhr, sieht man sich selbst nicht als Favorit. "Wir wissen noch nicht, wie schnell wir im Vergleich mit Ferrari, Red Bull oder Mercedes sind", warnt Button. Auch Hamilton schiebt die Favoritenrolle der Konkurrenz zu: "Es ist schwer zu sagen, wer der Stärkste von allen ist. Momentan sieht der Ferrari am schnellsten aus."

Hamilton freut sich auf Schumacher

Mit Michael Schumacher ist ein weiterer Konkurrent dazugekommen. Vor allem Lewis Hamilton kann es kaum erwarten, gegen den Altmeister anzutreten: "Es ist eine echte Freude, solch eine Legende auf der Strecke zu sehen. Ich bin mir sicher, dass wir uns irgendwann ein paar gute Kämpfe liefern können. Da freue ich mich schon drauf."

Wer teamintern die Nase vorn hat, wollte oder konnte keiner der beiden Piloten verraten. "Wir haben unsere Runden und Telemetriedaten noch nicht verglichen", erklärte Hamilton. "Jenson fährt tagsüber seinen Test und ich höre mir am Abend seinen Bericht an und umgekehrt." Erst in Bahrain sollen die Daten übereinandergelegt werden.

Reifentaktik wie in Le Mans

Als einen wichtigsten Faktor bezeichnen beide Weltmeister den schonenden Umgang mit den Reifen. "Die Belastung für den Reifen ist groß, da muss man den richtigen Weg finden. Es ist wichtig, viele Informationen zu sammeln und eng mit Bridgestone zusammen zu arbeiten. Es ist wie ein Ausdauerrennen in Le Mans. Man muss zu Beginn eines Stints auf den Reifen aufpassen. Wenn man ihn in der dritten Runde kaputtmacht, ist man für den ganzen Stint bestraft", so Button.

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