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McLaren-Mercedes

Kovalainen fährt um einen Vertrag

Heikki Kovalainen und Lewis Hamilton Foto: Wolfgang Wilhelm 60 Bilder

Für Heikki Kovalainen ist jedes Rennen eine Bewährungsprobe. McLaren hat die Option auf den Finnen nicht verlängert.

24.08.2009

Das heißt aber nicht, dass er nicht noch Chancen auf eine Vertragsverlängerung hätte. Er muss sich aber schnell steigern.

Seine Schwäche ist das Rennen
 
Kovalainen kann sein Schicksal aber auch selbst in die Hand nehmen, wenn er sein Team überzeugt, dass er seine Schwächen ablegen kann. Die liegen vor allem im Rennen. Auf eine Runde ist der Blondschopf Lewis Hamilton ebenbürtig. In Valencia war er im Training spritbereinigt sogar schneller. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Doch wenn er die schnellen Runden am Stück fahren muss, dann zieht ihm Hamilton davon.
 
Diesmal fehlten Kovalainen nach 15 Runden 7,5 Sekunden auf den McLaren-Kollegen. In Budapest waren es noch knapp 15 Sekunden. "Es lief schon besser", freute sich der Vierte des GP Europa, "auch wenn ein vierter Platz nicht so toll aussieht, wenn man aus der ersten Reihe gestartet ist." Der Schlüssel liegt in der Behandlung der Hinterreifen. Kovalainen geht mit ihnen in der Regel härter um als Hamilton. "Diesmal habe ich sie besser in Schuss gehalten. Sie haben weniger stark abgebaut als in Ungarn. Meine Rundenzeiten waren konstanter."

Fahrstil im Simulator verbessert
 
McLarens Nummer zwei glaubt sogar, des Guten zuviel getan zu haben. "Ich bin in der Anfangsphase des Rennens zu vorsichtig gefahren, weil ich auf jeden Fall verhindern wollte, dass mir die Reifen einbrechen." McLaren hatte sich viel Zeit genommen, mit seinem Fahrer an dem Problem zu arbeiten. "Ich war vor Valencia im Simulator um verschiedene Setups durchzuprobieren und etwas an meinem Fahrstil zu ändern." Mit Erfolg, wie Kovalainen meint.
 
Den dritten Platz hat er im zweiten Turn verschenkt. "Ich hatte vor meinem zweiten Boxenstopp vier Sekunden Vorsprung auf Räikkönen, hätte aber 5,5 Sekunden gebraucht um vor ihm zu bleiben." Sein finnischer Landsmann fuhr zwei Runden länger und machte so den Rückstand wett. Die größten Probleme hatte Kovalainen mit dem letzten Reifensatz. "Auf den harten Reifen ist mein Auto zu stark gerutscht."

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