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McLaren-Mercedes

Beide McLaren-Mercedes ohne KERS

GP England 2009 Foto: dpa 27 Bilder

Update ++ Nach dem ersten Trainingstag der Saison ohne Hybrid-Technik will Lewis Hamilton auch den Rest des Silverstone-Wochenendes auf KERS verzichten. Auch Teamkollege Heikki Kovalainen ist am Samstag erstmals ohne KERS unterwegs.

20.06.2009 Tobias Grüner

Das wird man bei Mercedes nicht gerne hören: "Das Experiment ohne KERS wird fortgesetzt", erklärte McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh, nachdem Weltmeister Lewis Hamilton am Freitag (19.6.) in Silverstone erstmals ohne die 24 Kilogramm schweren Hybrid-Komponenten an Bord unterwegs war. Auch im Qualifying am Samstag und im Rennen am Sonntag geht es erneut ohne KERS auf die Strecke.

Welche Variante ist schneller?

Wie das Team am Samstagmorgen mitteilte wird auch Heikki Kovalainen ab dem dritten Training ohne KERS fahren. Der Finne galt zuletzt immer als standhafter KERS-Verfechter. Eigentlich sollte die McLaren-Nummer 2 zum Vergleich weiter mit Hybrid-Technik antreten. Allerdings ist der simulierte Vorteil mit KERS in Silverstone nicht so hoch wie auf anderen Strecken. Der flüssige Streckenverlauf erfordert zu wenig harte Bremsmanöver. Die Fahrer haben Probleme, die Batterien jede Runde voll zu laden.
 
Deshalb sah das Team hier auch die ideale Gelegenheit für den ersten Versuch in dieser Saison mit ausgebautem Hybrid-System. "Lewis war am Vormittag zufrieden mit dem Ergebnis", berichtete Whitmarsh. "Am Nachmittag testeten wir einen neuen Unterboden, mit dem es nicht mehr so gut lief." Die wechselnden Konfigurationen mit dem Test neuer Aerodynamikteile und verschiedener Setups machen einen direkten Vergleich mit dem Teamkollegen schwierig. Der Silberpfeil-Teamchef wollte deshalb auch noch keine Aussage treffen, welche Variante die schnellere sei.

Nur zwei KERS-Autos im Feld

Mit dem Verzicht der beiden Silberpfeile schrumpft die KERS-Fraktion in Silverstone auf nur noch zwei Autos. Zu Beginn der Saison waren teilweise bis zu acht Hybrid-Fahrzeuge in der Startaufstellung. Nachdem auch Renault und BMW-Sauber weiter KERS-frei bleiben, fahren in England nur die beiden Ferrari mit Extra-Boost.

Bei Mercedes, wo das mutmaßlich beste KERS-System der Formel 1 entwickelt wurde, sieht man die jüngste Entwicklung sicher nicht gerne. Sportchef Norbert Haug betonte schon oft in dieser Saison, dass man mit der Technik einen Wettbewerbsvorteil auf allen Strecken besitze. Die Stuttgarter hätten sich sicher gerne auf die Fahnen geschrieben, KERS bei allen Grand Prix der Saison erfolgreich eingesetzt zu haben.

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