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McLaren-Mercedes protestiert

Der Formel-1-Rennstall McLaren-Mercedes hat gegen die Aberkennung des Sieges von Lewis Hamilton beim Großen Preis von Belgien am Sonntag (7.9.) protestiert. Der Brite war nachträglich für ein Manöver gegen Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen bestraft worden.

Im offiziellen Statement weißt McLaren-Mercedes ein unfaires Verhalten weit von sich: "Wir haben alle unsere Daten angeschaut und auch den Rennkommissaren der FIA zugänglich gemacht. Es hat sich gezeigt, dass Lewis vom Gas gegangen und sechs km/h langsamer als Kimi war, als sie die Start- und Ziellinie überquerten.

Nachdem er die Führung an Kimi zurückgegeben hatte, positionierte Lewis sein Auto neu, fuhr herüber und hinter Kimi auf die rechte Seite und bremste ihn dann auf dem Weg in die Haarnadelkurve aus. Basierend auf diesen Daten haben wie keine Möglichkeit, als unsere Absicht eines Protests anzuzeigen. Wir sind ein Rennsport-Team und werden uns nun auf Monza konzentrieren. Dort wollen wir unsere Führung in der Fahrer-Weltmeisterschaft ausbauen."

Kommt es überhaupt zur Verhandlung?

Dass ein Einspruch gegen die Entscheidung der Kommissare Erfolg hat, ist jedoch mehr als unwahrscheinlich. Noch nie hat der Weltverband eine Zeit- oder Durchfahrtstrafe zurückgenommen. Ähnlich wie beim Benzinskandal nach dem letzten Grand Prix in Brasilien, als McLaren ebenfalls nachträglich Protest eingelegt hatte, werden die Motorsportgerichte den Fall wohl gar nicht erst zur Verhandlung zulassen.

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dpa / Grüner

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War die 25 Sekunden-Strafe gegen Hamilton gerechtfertigt?
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