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McLaren mit bestem Quali trotz Dreher

"Ich habe es übertrieben"

Jenson Button - McLaren - Formel 1 - GP Ungarn - 23. Juli 2016 Foto: Wilhelm 23 Bilder
23.07.2016 Bianca Leppert 2 Kommentare

Zum ersten Mal gelang es McLaren-Honda beide Autos in Q3 zu bringen. Statt Platz 7 und 8 wäre womöglich noch mehr drin gewesen, hätte sich Fernando Alonso nicht in der letzten Runde gedreht.

Fernando Alonso hat in Ungarn die 7 abonniert. In allen Trainingssitzungen und im Qualifying landete der Spanier auf dem siebten Rang. Während er in den Trainings noch damit zufrieden sein konnte, ärgerte er sich nach dem Qualifying umso mehr. Mit seinem Dreher in Kurve 9 schoss er sich selbst ins Knie.

Alonso überfährt Auto aus Frust

„Ich habe schon in den Kurven davor ein paar Fehler gemacht“, sagt der 34-Jährige. „Ich war frustriert und habe das Auto etwas überfahren. Daraus ist dann auch der Dreher entstanden.“ Schon in den vorhergehenden Quali-Abschnitten war Alonso bei der Musik. Q1 beendete er als Dritter, Q2 als Vierter. Da herrschten allerdings noch Mischbedingungen.

Was wäre also noch möglich gewesen? „Wir hätten die Rundenzeit wahrscheinlich noch stark verbessert“, meint Alonso. „Ob das für eine bessere Position gereicht hätte oder die gleiche geblieben wäre, weiß ich nicht. Auch die anderen haben zugelegt. Ich bin etwas enttäuscht von mir selbst.“

Streckencharakteristik hilft McLaren

Auf die Zeit von Carlos Sainz, der im Toro Rosso Sechster wurde, fehlten 0,080 Sekunden. Es ging also denkbar knapp her. „Wir hätten definitiv vor Sainz landen können“, meint der achtplatzierte Button rückblickend. Trotzdem kann McLaren-Honda mit dem Resultat zufrieden sein. Schließlich gelang es zuvor noch nie, beide Autos in den dritten Qualifying-Abschnitt zu bringen.

Doch wieso geigt das Team gerade am Hungaroring so auf? „Die Streckencharakteristik hilft uns hier ein bisschen“, meint Alonso. „In Spa oder Monza haben wir mehr Schwierigkeiten.“ Tatsächlich ist die Antriebseinheit auf dem Kurs wenige Kilometer von Budapest entfernt nicht so entscheidend, es ist nach Monaco die langsamste Strecke im Kalender.

Button spielt den Joker Erfahrung aus

Und natürlich haben auch die chaotischen Bedingungen ihren Beitrag geleistet. Schon in Spielberg spielte Button seine Erfahrung aus und wurde Fünfter, startete aufgrund von Strafen sogar von Platz 3. „Die anderen drehen für das Qualifying die Motoren aber nochmal auf. Da sind wir noch einen Schritt zurück. Die Bedingungen haben uns geholfen, aber wir hätten auch noch mehr rausholen können.“

In Bezug auf das Rennen, in dem McLaren den neuen Unterboden einsetzen wird, meint Alonso: „Regen würde uns helfen. Da sind wir konkurrenzfähiger. Aber auch im Trockenen sind wir dabei. Es ist nicht so, dass wir wie in Baku hoffen müssen, dass etwas Unvorhergesehenes passiert, um in die Punkte fahren zu können.“

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Doch, hat er. z. B. hier:
http://www.espn.co.uk/f1/story/_/id/17131081/fernando-alonso-frustration-led-spin
http://www.skysports.com/f1/news/12479/10510265/fernando-alonso-and-jenson-button-optimistic-for-hingarian-gp

Das Übliche: eine Aussage - verschiedene Formulierungen bei verschiedenen Journalisten, evtl. noch ein paar Übersetzungsfreiheiten ...

SofaRacer 24. Juli 2016, 07:53 Uhr
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