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McLaren mit großem Upgrade

Neuer, alter McLaren in Budapest

Sergio Perez McLaren GP Ungarn 2013 Foto: xpb 83 Bilder

McLaren hat seine Entwicklung auf 2014 fokussiert, und trotzdem präsentierte das Team aus Woking am Hungaroring ein halbneues Auto. Eigentlich ist es ein Rückgriff auf den Vorgänger. Prompt spürten die Fahrer eine deutliche Verbesserung.

26.07.2013

McLaren rüstet zurück und wird dabei schneller. So lässt sich das neue Aerodynamikpaket des MP4-28 beschreiben. Die Liste der Änderungen ist lang: Neuer Frontflügel, neue Befestigungsstreben zum Flügel, neue Luftabweiser unter der Nase, neue Deflektoren vor den Seitenkästen, neuer Auspuff, neue Motorabdeckung, neue Bremsbelüftungen hinten und ein modifizierter Unterboden rund um die Hinterräder.
 
Viele der neuen Teile kommen einem bekannt vor. So zum Beispiel die Frontflügelaufhängung und die Luftleitbleche. Sie erinnern stark an den McLaren MP4-27 aus dem Vorjahr. Manchmal kann ein Rückschritt ein Fortschritt sein. Jenson Button und Sergio Perez fühlten sich in dem zurückgebauten MP4-28 deutlich wohler.

Aerodynamik-Konzept wie beim alten MP4-27 

Teamchef Whitmarsh erklärt, wie das umfangreiche Facelift zu der Aussage passt, dass sich McLaren seit dem GP England hauptsächlich um das 2014er Auto kümmert. "Bis auf die Auspuffmodifikation helfen uns alle anderen Modifikationen auch für das nächstjährige Auto. Es geht hier um grundlegende Dinge. Wir haben uns in der Aerodynamikphilosophie wieder an das letztjährige Auto angenähert. Die gesamte Strömung von vorne nach hinten wurde neu strukturiert."
 
Das Problem des aktuellen MP4-28 ist damit geklärt. Die Strömung kam nicht sauber im Heck an. Deshalb fehlte es hinten an Abtrieb. Zunächst hatte man die neuen Reifen in Verdacht, die eckiger sind als die Vorjahresprodukte und sich mehr verformen.
 
Windkanaltests haben aber ergeben, dass die Reifen nichts damit zu tun haben. Der Fehler lag in der Führung der Luft vom Frontflügel über die Seitenkästen Richtung Diffusor und Heckflügel. Whitmarsh atmete auf: "Wir sind auf dem richtigen Weg und haben viel für 2014 gelernt."

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