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McLaren mit großen Hoffnungen in Spa

Button will aufs Podium

Jenson Button McLaren GP Belgien F1 2013 Foto: xpb 95 Bilder

Spa könnte das beste Rennen des Jahres für McLaren werden. Jenson Button will um Podiumsplätze kämpfen. Die in diesem Jahr eher blassen McLaren-Mercedes kamen bis jetzt nicht über Platz 5 hinaus.

23.08.2013 Michael Schmidt

Die beste Platzierung eines McLaren-Mercedes ist der fünfte Rang von Jenson Button beim GP China. Das ist für einen Rennstall, der seit 2007 in jedem Jahr mindestens zwei Rennen gewonnen hat, eine bittere Pille. Sollte in diesem Jahr kein McLaren-Fahrer aufs Treppchen steigen, dann wäre das die erste Saison ohne Podium seit 1980.

Doch Jenson Button sieht gute Chancen, dass diese Schmach dem zweiterfolgreichsten Formel 1-Team nach Ferrari erspart bleibt. "Ich bin optimistisch für das Rennen in Spa. Unser Ziel muss das Podium sein."

Mit Spa-Flügeln besser ausbalanciert

Der McLaren MP4-28 erschien in Belgien in der Konfiguration, die am Hungaroring debütierte. Mit speziellen Spa-Flügeln natürlich. Dabei wurden viele Aerodynamikelemente vom Vorjahresauto übernommen. Jenson Button und Sergio Perez registrierten in Budapest einen deutlichen Fortschritt. "In Spa werden wir das noch besser sehen", kündigte Button vor vier Wochen an.

Das hat mit der Aerodynamikspezifikation zu tun. "Mit weniger Abtrieb haben wir mehr Möglichkeiten, unser Auto optimal auszubalancieren." Teamchef Martin Whitmarsh liefert die technische Erklärung dazu: "Wenn wir mit Flügeln für maximalen Abtrieb fahren, sind wir vorne eingeschränkt. Danach richtet sich natürlich auch der Anpressdruck im Heck, wenn man das Auto in Balance halten will. Mit den Spa-Flügeln haben wir vorne genug Abtrieb. Deshalb sind wir freier in unseren Abstimmungsmöglichkeiten."

Rennstrecke ist McLarens Testlabor

McLaren begann den ersten Trainingstag in Spa mit einem Setup, das auf etwas mehr Abtrieb getrimmt war. Sergio Perez fuhr die viertschnellste Rundenzeit, obwohl er nicht auf der Strecke war, als der Asphalt den meisten Grip bot.

Für den Nachmittag reduzierte McLaren den Abtrieb. Die Rennstrecke ist jetzt McLarens Testlabor. "Unser Windkanal ist voll mit dem 2014er Modell belegt", verrät Whitmarsh. "Viele der Aerodynamikteile, die wir jetzt noch für unser 2013er Auto produzieren, haben nie den Windkanal gesehen. Wir müssen die Komponenten auf der Rennstrecke testen."

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