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Formel 1: Fragzeichen hinter McLaren-Mercedes

Bluff oder Probleme bei Button und Hamilton?

Formel 1 Test Barcelona 2010 Foto: xpb 34 Bilder

Lewis Hamilton machte einen nachdenklichen Eindruck. Der Weltmeister von 2008 lobt zwar sein neues Rennauto, doch so ganz scheint er dem Frieden nicht zu trauen. "Ich weiß nicht, wo wir stehen, weil die Zeiten so schwer zu lesen sind."

27.02.2010 Michael Schmidt

McLaren-Mercedes gilt als einer der Favoriten auf den WM-Titel. Wegen seiner mutigen Aerodynamiklösungen und Jenson Buttons Bestzeit in Jerez sogar als heimliche Nummer eins.

McLaren kommt noch nicht auf Speed

Doch Barcelona ist nicht Jerez. Barcelona ist eine ganz eigene Rennstrecke und von den drei spanischen Testpisten vielleicht der beste Richtwert. Und da schien der McLaren auch am zweiten Tag ein Problem zu haben. Hamilton landete mit 1.22,152 nur auf Rang acht.
 
Ob er ein Siegerauto habe, wird der Weltmeister von 2008 gefragt. Schulterzucken kommt als Antwort. Mit leiser Stimme antwortet Hamilton: "Keine Ahnung. Ich weiß auch nicht, ob ich wie Hülkenberg 1.20,6 Minuten fahren kann, weil ich bis jetzt nie mit fast leerem Tank gefahren bin."

McLaren mit Rückstand

Als er auf Michael Schumachers Zweckpessimismus ("Ich glaube nicht, dass wir das erste Rennen gewinnen") angesprochen wurde, lächelt der Engländer nur: "Ich wäre überrascht, wenn Michael nicht gewinnen kann." Die Rundenzeitenanalysen zeigen, dass Hamilton im Dauerlauf nicht mit den anderen Teams mithalten konnte. Soviel kann McLaren eigentlich gar nicht geblufft haben. Auf eine Renndistanz fehlten auf Alonso fast eineinhalb Minuten. Das würde eine Überrundung bedeuten.

Hamilton wird aus den Rundenzeiten nicht schlau: "Wir werden erst am Freitag in Bahrain wissen, wo wir stehen." Schon wieder schwingt diese Unsicherheit mit. Ist da etwas faul am neuen McLaren MP4-25? "Ich weiß nur, dass es ein besseres Auto als das im Vorjahr ist."

Keine neuen Teile bis Bahrain

Doch auch das Vorgängermodell hatte in Barcelona seine größten Probleme. Die katalanische Strecke scheint McLaren nicht zu liegen. Und viel kann der englische Rennstall nicht mehr zulegen. "So weit ich weiß, kommen bis zum letzten Testtag alle Entwicklungsteile ans Auto. Für Bahrain erwarte ich nicht mehr viel Neues."

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