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McLaren muss noch ein Rennen leiden

Button schließt zwei Stopps nicht aus

Jenson Button - Formel 1 - GP Bahrain - 20. April 2013 Foto: xpb 22 Bilder

Jenson Button überraschte sich selbst. Der Engländer schaffte es zum vierten Mal in die Top Ten der Startaufstellung. Und das auf einer Strecke, die dem McLaren nicht liegt. Im letzten Rennen vor der großen Runderneuerung des Autos hielt sich Button wieder einen Joker offen. Er startet mit frischen Reifen und schließt ein Zweistopprennen nicht aus.

20.04.2013 Michael Schmidt

Für den McLaren MP4-28 ist die Strecke von Bahrain Gift. Das Auto hat ein Problem mit der Traktion. Das zeigte sich bereits in Melbourne. Trotz diverser Modifikationen hat der McLaren seine Schwäche nicht abgelegt. Nur der Abstand zur Spitze schrumpfte. Auf unter eine Sekunde.

Teamchef Martin Whitmarsh liefert den technischen Hintergrund für diese Misere: "Wir müssten für eine bessere Traktion hinten mit mehr Federweg fahren, aber dann strafen wir uns aerodynamisch. Unser Auto generiert bei größerer Bodenfreiheit zu wenig Abtrieb."

Das soll sich in Barcelona mit einem Generalumbau am MP4-28 ändern. Jenson Button und Sergio Perez müssen also noch ein Rennen lang leiden. Und versuchen sich das Leben mit taktischen Tricks so erträglich wie möglich zu machen.

Button hat freie Reifenwahl

Button hat es mit einem Gewaltakt in die Top Ten der Startaufstellung geschafft. "Ich habe das Maximum aus dem Auto herausgeholt." Im Q3 verzichtete er auf eine volle Runde. Damit kann er sich für den Start am am Sonntag die Reifen aussuchen. Als einziger in der Spitzengruppe. Button will deshalb auch ein Zweistopprennen wie beim GP China nicht ausschließen. Sebastian Vettel hält es für unmöglich. Wer gewinnen will, muss mit drei Stopps planen. Doch McLaren denkt nicht ans Gewinnen. Man will nur mit heiler Haut davon kommen. Und da kann ein Rennen mit einem Stopp weniger gar nicht so dumm sein. Inklusive Reifenwechsel verliert man pro Boxenstopp rund 20 Sekunden.

Perez lobt Button

Button weiß, auf was er sich da einlässt: "Es wird sehr schwer sein, den idealen Zeitpunkt zu finden, wann du die Reifen wechseln musst. Alles hängt davon ab, wie gut du die Temperaturen in den Hinterreifen kontrollieren kannst." Sergio Perez streute seinem Teamkollegen Rosen: "Da ist Jenson ein Meister. Er passt jede Runde seinen Fahrstil den Reifen an. Ich dachte nach letztem Jahr, dass ich das auch gut könnte. Aber Jenson ist eine andere Dimension."

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