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McLaren enttäuscht

Probleme mit Pace auf Intermediates

Lewis Hamilton - McLaren - Formel 1 - GP England - Silverstone Foto: dpa 74 Bilder

McLaren hatte sich für das Heimspiel in Silverstone mehr ausgerechnet als die Startplätze acht und 18 für Lewis Hamilton und Jenson Button. Beide Piloten klagten über Probleme, die Intermediate-Reifen auf Temperatur zu bringen. Im Rennen planen beide eine Aufholjagd.

07.07.2012 Tobias Grüner

Als Lewis Hamilton nach dem Qualifying im Parc Fermé aus dem Auto ausstieg, ging der erste Weg des McLaren-Piloten zu seinen Reifen. Mit dem Finger testete er die Temperatur seiner Intermediate-Reifen, nur um sie kurze Zeit später mit den Gummis der Konkurrenz zu vergleichen.

McLaren-Reifen zu kühl und ohne Grip

Die ungewöhnliche Übung kam nicht ohne Grund. Beide McLaren-Fahrer klagten über Probleme, die leicht profilierten Pirellis in das Arbeitsfenster zu bekommen. Auf die Frage, ob seine Reifen spürbar kühler waren, als die der anderen Autos, nickte Hamilton mit einem verkniffenen Grinsen.

"Manchmal werden die Reifen zu heiß. Manchmal sind sie zu kalt. Bei uns waren sie heute zu kalt", erklärte der McLaren-Star. "Wenn man einen frischen Satz Intermediates draufgemacht hat, war der Grip aus der Boxengasse heraus gut. Aber schon in Kurve drei hat der Grip spürbar nachgelassen."

Teamkollege Jenson Button traf das gleiche Problem. "Vor allem die Reifen auf der Vorderachse haben ausgekühlt. Ich habe im Q1 am Anfang zu langsam gemacht um Platz zu bekommen. Ich hätte einfach Gas geben sollen." Dadurch kühlten die Reifen noch schneller aus.

Zu spät bemerkte der Brite, dass er das Problem nur mit dem Wechsel auf einen neuen Satz beheben kann. "Wir hätten etwas früher reinkommen sollen. Ich hatte am Ende nur noch eine schnelle Runde. Da war ich in den ersten beiden Sektoren zwei Sekunden schneller. Doch dann fing es wieder stärker an zu regnen und in der letzten Kurve wurden gelbe Flaggen geschwenkt."

McLaren-Duo hofft auf Aufholjagd

Technikdirektor Paddy Lowe hofft, dass seine Piloten am Sonntag nicht wieder von dem Problem eingebremst werden. "Wir müssen erst einmal verstehen, woran es liegt. Wir können vom Setup her leider wenig machen. Wir können nur hoffen, dass es mehr regnet. Mit dem richtigen Regenreifen war unsere Pace sehr gut. Beide Fahrer sind im Regen sehr gut. Und die Startpositionen sind dann auch nicht so wichtig. Wir sollten auf die positiven Aspekte und nicht auf die Startplätze schauen."

Auch die beiden Piloten gaben sich kämpferisch. "Wir sind in England geboren. Da hat man automatisch mehr Erfahrung in Regenrennen als die anderen. Jenson hat es ja schon häufig vorgemacht, wie man von hinten nach vorne fährt."

Von Rang 18 hat Button allerdings eine schwere Aufgabe vor sich. "Wenn man sich aus allem Ärger raushält und ankommt, hat man auch eine gute Chance auf Punkte", ist sich der Weltmeister von 2009 sicher. "Außerdem muss hier immer das Safety-Car auf die Strecke kommen, sobald ein Auto neben der Piste stehen bleibt. Weil es wegen dem Matsch so schwer zu bergen ist. Das könnte helfen."

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