Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

McLaren stark in Monza

„Q3 wäre schon eine Überraschung“

Fernando Alonso - McLaren - Formel 1 - GP Italien - Monza - 2. September 2016 Foto: sutton-images.com 97 Bilder

Die beiden McLaren-Piloten zeigten sich im Monza-Training ungewöhnlich weit vorne in der Zeitentabelle. Dabei gilt die Strecke wegen ihrer langen Geraden eigentlich nicht als ideal für das schwarze Auto. Fernando Alonso warnt vor allzu viel Optimismus.

02.09.2016 Tobias Grüner

McLaren hat in den letzten Monaten spürbare Fortschritte gemacht. Vor allem auf kurvigen Strecken fuhren Fernando Alonso und Jenson Button regelmäßig in die Punkte. Für den Highspeed-Kurs in Monza hatte man sich dagegen nicht viel ausgerechnet. Doch im Freien Training präsentierte sich der Honda-Renner plötzlich als vierte Kraft hinter Mercedes, Ferrari und Red Bull.

McLaren mit relativ wenig Abtrieb

„Wir haben heute eigentlich nicht viel anders gemacht als an einem normalen Freitag“, zuckte Button mit den Schultern. Beim Briten wäre sogar noch mehr drin gewesen als Platz 10: „Meine Runde war ziemlich gut, bis Kimi vor mir Gas rausgenommen und mich ein paar Kurven aufgehalten hat.“

Der Weltmeister von 2009 ist sich sicher, dass sich McLaren über Nacht noch etwas verbessern kann. Der MP4-31 ist mit relativ wenig Abtrieb unterwegs. Nun werden die Fahrer mit den Ingenieuren diskutieren, ob man nicht noch etwas mehr Flügel fahren soll. Das würde auch in Sachen Reifenverschleiß im Rennen helfen.

Alonso erwartet schweres Qualifying

Teamkollege Alonso zeigte sich ebenfalls überrascht über die guten Positionen in der Zeitentabelle. „Wir haben sicher nicht erwartet, dass heute beide Autos in den Top Ten liegen.“ Für den Samstag bremst der Spanier allerdings den Optimismus. „Wir müssen mit den Füßen auf dem Boden bleiben. Im Qualifying fallen wir immer etwas zurück. Es wäre schon eine Überraschung, wenn wir ins Q3 kommen würden.“

Etwas Sorgen bereitet dem zweifachen Champion auch die Zuverlässigkeit. Am Freitag verlor Alonso mit kleineren Problemen wertvolle Trainingszeit. „Wir haben zum Glück keine größere Baustelle“, so Alonso. Dabei verbrachte der Asturier schon in Spa viel Zeit in der Garage. „Ein paar der Probleme stammten vom Transport. Wir mussten also keine neuen Teile konstruieren.“

McLaren blickt schon auf 2017

Die gute Leistung auf der Power-Strecke von Monza gibt auch Hoffnung, dass McLaren in der kommenden Saison wieder um Podiumsplätze kämpfen kann. Im Training wurden auch wieder ein paar Prototypen-Teile für das 2017er Auto ausprobiert. „Wir sind zuversichtlich, dass wir auf der Chassis-Seite gut aufgestellt sind. Mercedes wird weiter das beste Chassis haben. Diese Lücke müssen wir schließen“, so Alonso. „In Sachen Motor ist der Rückstand noch größer. Da müssen wir über den Winter hart arbeiten. Wir setzen uns hohe Ziele.“

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden