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McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh

Piratenserie noch immer möglich

FOTA Monaco Foto: dpa 26 Bilder

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh hat die Kontaktaufnahme von Max Mosley begrüßt und als Einladung zum Dialog aufgefasst: "Um zu einer Lösung zu kommen, muss man miteinander reden", sagte der Brite. Die Piratenserie sei damit aber noch längst nicht vom Tisch.

10.06.2009 Tobias Grüner

Es sei im Sinne von McLaren-Mercedes, zu einer Lösung zu kommen, sagte Whitmarsh am Dienstag (9.6.) in der Silberpfeil-Fabrik im englischen Woking. "Die Teams, die FIA und die Rechteinhaber (Bernie Ecclestone) sind leider nicht immer einer Meinung. Aber bisher haben wir es immer hinbekommen. Es wäre falsch, etwas auseinander zu reißen, das wir in 60 Jahren aufgebaut haben."

Neue Serie mit starken Teams?

Am Mittwoch will die FOTA noch einmal über ein gemeinsames Vorgehen der Teamvereinigung beraten. FIA-Präsident Max Mosley hatte die Teams am Montag (8.6.) aufgefordert, sich ohne Bedingungen für die F1-Saison 2010 einzuschreiben und anschließend über das Reglement zu diskutieren. Lange können sich die Teams nicht mit der Reaktion Zeit lassen.. Bereits am Freitag (12.6.) will Mosley die Liste mit den Teilnehmern für die Formel 1-Saison 2010 bekanntgeben.
 
Whitmarsh ist zwar weiterhin optimistisch, dass es noch zu einer einvernehmlichen Lösung kommt, allerdings will er auch die Gründung einer alternativen Serie nicht ausschließen: "Natürlich ist eine eigene Serie noch immer möglich. Wir haben starke Teams, die so etwas auf die Beine stellen können." Das sei allerdings nicht die Lösung, die McLaren favorisiere.

Persönliches hinten anstellen

Auch zu den Gründen für den aktuellen Streit hat sich der Rennleiter des Silberpfeil-Teams geäußert: "Die Formel 1 ist nun mal ein Sport, bei dem viel Adrenalin im Spiel ist und bei dem starke Persönlichkeiten involviert sind. Nach so langer Zusammenarbeit denken vielleicht einige Parteien, dass sie die anderen nicht mehr brauchen. Aber wenn wir das Persönliche außen vor lassen, ist ein Kompromiss möglich."

In diesem Zusammenhang lobte Whitmarsh noch einmal die Arbeit der Teamvereinigung. Ohne diese würden heute drei Teams weniger in der Startaufstellung stehen, so der Brite. Auch die Beziehung zum Erzrivalen Ferrari habe sich durch die gemeinsame Arbeit verbessert: "Wir sind ein loyaler FOTA-Partner und haben eine ähnliche Firmenphilosophie wie Ferrari. Dadurch konnten wir die Streitigkeiten der vergangenen Jahre ausräumen."

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