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McLaren-Teststrategie

Pokerspiel bis zum Schluss

Hamilton Alonso Barcelona Test 2012 Foto: xpb 27 Bilder

Red Bull sieht McLaren als größten Gegner. Doch keiner weiß, wie gut die Vize-Weltmeister wirklich sind. Weder Lewis Hamilton noch Jenson Button sind bis jetzt mit geringen Spritmengen gefahren. Das wird auch so bleiben. "Wir zeigen erst in Melbourne, was wir wirklich können", sagt Hamilton.

02.03.2012 Michael Schmidt

Bis letzte Woche war McLaren der Kilometerkönig. Doch in den letzten beiden Tagen zählten die Autos mit der Chromlackierung nicht mehr zu den Dauerläufern. Jenson Button legte am Donnerstag 64, Lewis Hamilton am Freitag 65 Runden zurück. Das war gemessen an der Fahrleistung der anderen unterer Durchschnitt.

McLaren beginnt mit der Feinabstimmung

Der Grund für die Rundendiät ist einfach. "Wir haben mit der Setup-Arbeit begonnen. Der Umbau von einer Abstimmung auf die andere nimmt viel Zeit weg", erzählt Hamilton. Moderne Rennautos sind kompliziert. Ein kompletter Wechsel des Setups kann bis zu zwei Stunden dauern.

McLaren liegt laut Hamilton voll im Plan. "Wir haben viel gelernt und gute Fortschritte gemacht. Man kann sagen, dass wir unser Auto verstehen. Das war vor einem Jahr um diese Zeit nicht der Fall." Die Rundenzeiten erzählen noch nicht viel darüber, wie gut der große Herausforderer von Red Bull ist. Bei Red Bull sieht man McLaren bislang auf Augenhöhe.

Die beiden Teams üben sich in Schattenboxen. Keiner zeigt, was er hat. Die Tarnung ist gut. Lewis Hamilton streut weiteren Nebel. "Ich habe das Gefühl, dass einige andere Teams mit weniger Sprit herumfahren als wir." Auf die Frage, ob McLaren vor dem Saisonstart noch die Katze aus dem Sack lässt, winkt der Engländer ab. "Damit warten wir bis Melbourne."

Hamilton nicht beeindruckt von Ferrari

Immerhin lässt sich der Weltmeister von 2008 den Satz entlocken: "Ich habe ein gutes Gefühl. Das Auto ist stark genug, um Podestplätze zu kämpfen." Red Bull ist natürlich für Hamilton auch der große Gegner. Er warnt aber auch: "Passt auf Lotus auf. Die machen keinen schlechten Eindruck."

Und Ferrari? Hamilton ist am Nachmittag einmal kurz hinter Fernando Alonso hergefahren, als der Spanier auf einer Rennsimulation unterwegs war. Sein vorsichtiger Kommentar: "Das sah nicht besonders beeindruckend aus. Eher, als ob Fernando auf einer Runde zurück zu den Boxen war."

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