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McLaren

Viel Aufwand mit dem Simulator

Foto: dpa

Neue Rennstrecken sind eine Herausforderung an die Teams mit Simulator. Doch wie füttert man den Computer mit Daten von einer Strecke, die es noch nicht gibt?

26.09.2008 Michael Schmidt

McLaren ließ die 5,067 Kilometer zunächst mit GPS vermessen. Danach wurde jeder Quadratzentimeter Asphalt mit einem Laserscanner abgetastet. So wird die Software mit allen Bodenwellen, Randsteinen und sonstigen Unebenheiten gefüttert. Zum Schluss wurden Filmaufnahmen mit einer Kamera erstellt, die tief an einem Auto angebracht war, um den Blickwinkel eines Formel 1-Piloten zu simulieren.

Kulisse bei Nacht

Der Film musste aus mehreren Bruchstücken zusammengeschnitten werden. "Wir konnten nie die ganze Runde am Stück fahren, weil es sich zum Großteil um öffentliche Straßen handelt, und da ist man immer vom Verkehr abhängig", erklärte McLaren-Direktor Martin Whitmarsh. Der Film suggeriert den Fahrern im Simulator die Kulisse bei Nacht.

Auch die Beschaffenheit des Asphalts geht in das Programm ein. Whitmarsh: "Der Asphalt ist nicht ganz so rau wie auf einer permanenten Rennstrecke. Weil die Kurven aber meistens rechtwinklig sind, erwarten wir mit der weichen Gummimischung einen erhöhten Verschleiß der Hinterreifen und auch ein bisschen Körnen."

Auch Williams mit Computer-Tests

Das einzige Team, das aktuell ein vergleichbares System wie McLaren vorweisen kann, ist die Mannschaft von Frank Williams. Auch Nico Rosberg hat vor dem ersten Nachtrennen, wie ein von Williams veröffentlichte Video zeigt. In unserem Videobereich (rechts) können Sie sich den Clip anschauen.

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