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McLaren vs. Red Bull

Spielt Hamilton den Partyschreck?

Lewis Hamilton - McLaren - Formel 1 - GP Korea - 13. Oktober 2012 Foto: McLaren 66 Bilder

Lewis Hamilton will Red Bull in Korea in die Suppe spucken. Mit einem guten Start könnte der Brite die blaue Wand schon in den ersten Kurven knacken. Auch in Sachen Longrun-Pace und Reifenverschleiß fühlt sich McLaren aufgestellt.

13.10.2012 Tobias Grüner

In Suzuka fuhr Red Bull allen um die Ohren. Auch im Freien Training von Korea sah die Konkurrenz alt aus. Doch im Qualifying reduzierte sich der Rückstand der Verfolger. Nur gut zwei Zehntel trennten Lewis Hamilton von der Pole Position. Von Rang drei will er am Sonntag die blaue Wand knacken.
 
"Wir haben uns in die bestmögliche Situation gebracht", erklärte der McLaren-Pilot nach dem Qualifying. "Der Start wird entscheidend sein. Wenn wir da in der richtigen Position sind, können wir vielleicht auf der anschließenden Geraden einen Angriff starten."

Hamilton mit schlechtem Start ins Wochenende

Dabei hatte es am Freitag noch gar nicht nach Podiums-Chancen für den Weltmeister von 2008 ausgesehen. "Ich hatte ein paar Probleme mit dem Setup. Im ersten Training lief es für mich noch am besten. Im Qualifying kam ich erst im letzten Versuch in Schwung. Da konnte ich endlich alles aus dem Auto rausholen."
 
Allerdings könnte das Überholen zum Problem werden. Korea ist nicht gerade bekannt für viel Action. "Mark war letztes Jahr etwas schneller als ich und kam nicht nah genug ran. In diesem Jahr ist die DRS-Zone 200 Meter länger. Ich hoffe, dass das hilft", so Hamilton.

Teamkollege Jenson Button setzt bei seinem Vormarsch von Platz elf lieber auf eine gute Longrun-Pace und die richtige Strategie. "Wir hatten wohl am Freitag den schnellsten 13-Runden-Stint von allen. Wir konnten sehr gut auf die Reifen aufpassen. Die Rundenzeiten waren sehr konstant", redete sich der Engländer selbst stark.

Startet Button auf dem harten Reifen?

Im Qualifying waren ihm im entscheidenden Moment gelbe Flaggen in die Quere gekommen. Im Rennen ist Schadensbegrenzung angesagt. "Ich denke, dass der Reifenverschleiß eine Rolle spielen wird. Man wird Fahrer mit unterschiedlichen Strategien mit verschiedenen Reifenmischungen gleichzeitig auf der Strecke sehen."

Von Platz elf hat Button immerhin als Erster die freie Reifenwahl. Allerdings fällt die Entscheidung zwischen dem harten und dem weichen Gummi nicht leicht. "Felipe Massa konnte in Suzuka auf einem frischen weichen Reifen starten und es ging für ihn auf Rang vier nach vorne", erinnert sich der Routinier. "Wenn der Reifenverschleiß hoch ist, dann kann aber auch der harte Reifen die bessere Wahl sein. Damit kann man länger draußen bleiben und verhindert, dass man beim Boxenstopp in den Verkehr zurückfällt. Der ist verlockend, weil man damit automatisch auf eine andere Strategie setzt."

Button glaubt nicht an Einstopp-Strategie

Im Gegensatz zu den Experten von Pirelli glaubt Button nicht an die Möglichkeit einer Einstopp-Strategie. "Wir wissen gut, wie sich der Reifen verhält. Aber bei einem Einstopprennen muss man viele Runden auf der harten Mischung absolvieren. Vielleicht ist es möglich. Ich wäre aber überrascht, wenn das jemand ausprobiert. Ich glaube einfach nicht daran."

Das reifenschonendste Auto im Feld ist bekanntlich der Sauber. Aber auch dort nimmt man Abstand. "Wenn sich die Strecke gut entwickelt und man zu Beginn auf dem harten Reifen viele Runden schafft, ist es vielleicht möglich", so Sauber-Teammanager Beat Zehnder über die Reifenstrategie.

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