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McLaren

Zetsche fordert den Titel

Foto: Beate Jeske

Konzernchef Dieter Zetsche fordert für 2007 den Weltmeistertitel in der Formel 1 und setzt damit die McLaren-Mercedes-Verantwortlichen nach der enttäuschenden Saison unter Druck.

06.11.2006

"Ich will nicht unbescheiden sein, wenn ich Norbert Haug und Ron Dennis sage, wenn wir zwei Plätze besser wären, wäre ich voll zufrieden", sagte der Daimler-Chrysler-Vorstandsvorsitzende beim traditionellen Stars & Cars-Tag in Stuttgart. Mercedes-Motorsportchef Haug versprach: "Wir planen, Erster zu werden. Dieses Jahr haben wir aus fünf, sechs Siegchancen nichts gemacht. Wir waren nicht gut genug, um um den Titel mitzufahren."

Erstmals lud der schwäbische Automobilkonzern zu seinem großen Abschlussfest auf das Gelände beim neuen Mercedes-Benz-Museum und Mercedes-Benz Center ein. Eine Rekordkulisse von rund 50.000 Fans und Beschäftigten feierte am Samstag die Stars mit dem Stern, lauschte Interviewrunden und bestaunte blitzschnelle Boxenstopps und Demonstrationsrunden mit historischen Silberpfeilen und brandneuen Boliden.

In dieser Grand-Prix-Saison blieb McLaren-Mercedes weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Ohne Sieg erstmals seit 1996 in den 18 WM-Rennen musste sich das Team in der Konstrukteurswertung mit dem dritten Platz weit abgeschlagen hinter Titelverteidiger Renault und Ferrari begnügen. "Wir haben immerhin drei Mal so viele Punkte wie BMW und Toyota", sagte Zetsche. McLaren-Teamchef Dennis versicherte: "Nächstes Jahr wird es besser."

In der kommenden Saison tritt McLaren-Mercedes mit dem zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso an. Der Spanier kommt von Renault und ersetzt den zu Ferrari als Nachfolger von Michael Schumacher wechselnden Kimi Räikkönen. "Ich bin etwas traurig. Es war eine gute Zeit in den fünf Jahren mit einigen Siegen und Höhepunkten", verabschiedete sich der Finne, ohne die zahlreichen Rückschläge zu erwähnen.

Haug wies darauf hin, dass die beiden knapp verpassten WM-Titel 2003 und 2005 "nicht Kimis Fehler" gewesen seien. Über den künftigen Kontrahenten sagte er: "Wir wollen Kimi häufig wiedersehen - am liebsten im Rückspiegel." Der zweite Silberpfeil-Pilot wird noch gesucht, wahrscheinlich wird es der junge Brite Lewis Hamilton. "Meine Chancen sehen ganz gut aus", sagte der Meister der GP2-Klasse.

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