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Mercedes Pirelli 2017 Test

Silberpfeil mit breiten Schlappen

Mercedes - Pirelli 2017 Reifen-Test - Paul Ricard - 2016 Foto: Mercedes 23 Bilder

Mercedes hat auf dem Circuit Paul Ricard erstmals mit den breiten Pirelli-Reifen für die Saison 2017 getestet. Um auch die zu erwartenden Abtriebswerte der kommenden Saison zu simulieren, wurde der Silberpfeil an vielen Stellen umgebaut. Wir haben die Bilder.

06.09.2016 Tobias Grüner 4 Kommentare

Nach Ferrari und Red Bull hat nun auch Mercedes am Dienstag (6.9.2016) mit den Reifentests für 2017 begonnen. Auf dem Circuit Paul Ricard in der Nähe von Le Castellet drehte Junior-Pilot Pascal Wehrlein die ersten Runden mit den neuen Gummis. Die breiteren Pirellis geben dem Silberpfeil einen deutlich aggressiveren Look. Sie wachsen an der Hinterachse um satte 8 Zentimeter nach außen – von 325 auf 405 Millimeter. Vorne sind es immerhin 6 Zentimeter mehr – 305 statt 245 Millimeter.

Mercedes wird technisch aufgerüstet

Damit die gesammelten Testdaten auch aussagekräftig sind, wurde der 2015er Mercedes mit einigen Aerodynamik-Tricks aufgerüstet. Am Unterboden vor den Hinterreifen sind breite Schürzen zu erkennen, mit denen das Heck auf den Asphalt gesaugt wird. Auch die Enden des Frontflügels wurden künstlich näher an den Boden gebracht.

Das erlaubt es den Ingenieuren, das Auto nach vorne deutlich stärker anzustellen. Dazu gibt es noch ein zusätzliches Flügel-Element über dem Diffusor („Beam Wing“). So sollen die rund 20 Prozent höheren Abtriebswerte der 2017er Rennwagen und die höheren Belastungen auf die Reifen simuliert werden.

Parallel zu Mercedes ist auch Ferrari für Pirelli im Testeinsatz. Nachdem Sebastian Vettel und Esteban Gutierrez bereits im August in Fiorano erstmals mit den breiten Walzen unterwegs waren, bekam nun auch Kimi Räikkönen auf der Grand Prix-Strecke von Barcelona ein erstes Gefühl für die 2017er Gummi-Dimensionen. Der Finne war den ganzen Tag unterwegs. Vettel wird das Steuer des Ferrari am Mittwoch übernehmen.

Wehrlein an allen 3 Testtagen im Einsatz

Der Mercedes-Test dauert einen Tag länger bis Donnerstag. Pascal Wehrlein darf an allen 3 Tagen ran. Auch Nico Rosberg wurde angeboten, den einen oder anderen Testtag zu absolvieren. Doch der Stammpilot lehnte genau wie Kollege Lewis Hamilton ab. „Ich sehe da keinen Vorteil, jetzt schon zu fahren“, erklärte der Deutsche.

Pirelli will die endgültige Reifenspezifikation erst beim abschließenden Test Ende November in Abu Dhabi einsetzen. Nach dem Saisonfinale sind auf dem Wüsten-Kurs ist der letzte Testtag angesetzt, bei dem dann auch die Stammfahrer von Ferrari, Red Bull und Mercedes ihr abschließendes Urteil abgeben sollen. Schon im Dezember muss Pirelli mit der Produktion der Reifen für die Wintertestest Ende Februar und die ersten Rennen der Saison 2017 im März beginnen.

In unserer Galerie zeigen wir einige aktuelle Bilder der 2017er Reifentests.

Neuester Kommentar

Das hat nichts mit Michael Schumacher zu tun! Die heutigen Fahrer wollen in diesem Jahr kein anderes Fahrverhalten, welches nur ablenkt! Sie konzentrieren sich voll auf den Titelkampf (mit der 2016er Konfiguration).

Wernilein 7. September 2016, 19:46 Uhr
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